Wer ist für meine Gefühle verantwortlich?

Ausdruck

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Ralf Senftleben von „Zeit zu leben“ hat mal wieder einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht: „

Meine Gefühle mache ich mir selbst

Ich habe dort kommentiert und stelle hier eine erweiterte Version meines Kommentars ein.

Hat das etwas mit Glück zu tun, wenn ich mir meine Gefühle selber mache?

Oh ja, hier haben wir es unmittelbar mit einer Tatsache zu tun, die direkt auf unser Glücksempfinden wirkt, auch wenn das vielleicht nicht ganz so unmittelbar einzusehen sein mag.

Doch gehen wir langsam vor.

Ich sehe es auch so, daß wir andere Menschen und selbst Umstände nicht für unsere Gefühle verantwortlich machen können. Unsere Gefühle sind unsere ganz eigenen inneren Reaktionen auf etwas das im Außen oder in unserem Innern geschieht. Was letztlich bedeutet, daß wir auch die Verantwortung für unser Glück haben.

Daran, daß unterschiedliche Menschen sehr verschieden auf dieselbe Situation reagieren können, wird klar, daß diese Reaktionen nicht unbedingt wie Naturgesetze ablaufen. Außerdem werden wir feststellen, daß wir (ein und dieselbe Person) zu unterscheidleichen Zeiten auch die gleiche Situation unterschiedlich reagieren können (z. B. im verlieben oder in depressiven Zustand).

Wieso sehen wir die eigene Verantwortung für unsere Gefühle und unser Glück nicht?

Es ist leicht (und sehr verbreitet), den Eindruck zu haben, es sei anders.

  • Oftmals wird uns schon als Kind eingeredet, daß wir es Schuld sind, daß Mami/Papi sich schlecht fühlt oder böse ist usw., weil wir z. B. unartig gewesen sind. Und hören wir uns doch mal so einige Texte in Volks- und Popmusik an. Immer wieder ist er oder sie ist schuld, daß jemand sich schlecht fühlt und leidet, weil die Liebe nicht erhört wurde usw. Tausendfach finden wir solche Texte.
  • Wir entscheiden nicht bewußt über unsere Gefühle. Die Gefühle werden uns erst bewußt. Weil das so ist kann man schon leicht dem irrigen Glauben verfallen, daß sie nicht von uns selbst gemacht sondern von anderen verursacht werden.
  • In einem Vortrag beim „Europäischen Kongress für Energetische Psychologie und Psychotherapie“ 2007 in Heidelberg hat der amerikanische Wissenschaftler Furman berichtet, daß das Gehirn und der Körper Reaktionen (insbesondere Emotionen) binnen 350 Millisekunden produzieren können (=0,35 sec). Unser Bewußtsein braucht aber etwa 550 Millisekunden (0,55 sec) um etwas wirklich zu registrieren. Somit können uns die Gefühle immer erst bewußt werden, wenn sie „längst“ entstanden sind. Also haben wir den Eindruck, daß wir unsere Gefühle nicht selbst gemacht hätten.

Die Programme, die in der Zeit ablaufen, bevor uns etwas bewußt wird, sind rational nur schwer zu erreichen. Und noch schwieriger zu ändern. Damit kämpfen die Psychotherapie und die Selbsthilfeszene schon lange.

Ist es da ein Wunder wenn Leute meinen, man hätte dagegen keine oder wenig Chancen.

Demgemäß ist es auch nicht gerade einfach, „die Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen“

Ich finde dazu braucht es das, was ich „Die NEUE Emotionale Intelligenz“ (N.E.I.) nenne.

Neue Emotionale Intelligenz – ein Weg zum Glück

Sie geht insofern über die bekannte Emotionale Intelligenz hinaus, als sie erfordert, Methoden und Techniken zu kennen und zu beherrschen, die es uns ermöglichen, bewußt – und am liebsten recht schnell – aus den automatischen Gefühlsreaktionen und Verhaltensmustern, aus Blockaden oder Überdruck herauszukommen.

Wir brauchen geeignete Hilfsmittel, um (wenn wir das wollen) aufkommende Wut, Streß, Angst und andere starke Emotionen so kanalisieren zu können, daß sie uns nicht im ungeeigneten Augenblick lähmen (z. B. Denk- und Gedächtnisblockade in Prüfungssituationen), daß wir nicht unnötig „ausrasten“ (und im Affekt etwas sagen oder tun, das uns im nächsten Augenblick leid tut – kennt das jemand?), damit wir stattdessen intelligent und handlungsfähig bleiben. Der Streß, den wir in solchen Situationen erleben, macht nämlich dumm, blockiert die Arbeit der intelligenten Gehirnzellen.

Auf dem Kongreß, den ich schon erwähnt habe, sind eine Menge an Methoden vorgestellt worden, die das leisten. Manche davon sind speziell für professionelle Helfer gemacht worden, um deren Arbeit schneller und wirksamer zu machen. Andere sind bestens auch für die Selbsthilfe geeignet. Unter denen sind meine Favoriten EmoTrance und EFT.

Wenn wir solche Dinge gelernt und geübt haben, wird es uns viel leichter fallen, die Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen (was manche Menschen dennoch schlichtweg ablehnen werden), ein selbstbestimmtes Leben zu führen und uns vor Manipulationen von außen zu schützen.

Das ist ein unschätzbarer Trumpf für unsere Lebensqualität und die ist mit-entscheidend dafür, wie glücklich wir uns fühlen.

Ist N.E.I. nur etwas für das Privatleben oder auch für den Beruf?

Und unterschätzen wir doch bitte auch nicht, welche Wirkung die N.E.I. im beruflichen und geschäftlichen Bereich hat.

Welche Streßfaktoren haben Sie in Ihrem Berufsalltag?

Nörgelnde Kunden? Fiese Kollegen? Eine gemeine Cheffin? Hemmungen Kunden anzurufen? Zu viel zu tun? Große Hektik? Was noch?

Stellen Sie sich bitte einmal vor wie es ist, daß vieles davon Sie nicht mehr oder kaum noch aus der Ruhe bringen kann. Stellen Sie sich vor, wie Sie trotz aller Anforderungen innerlich gelassen bleiben und klar nach Prioritäten entscheiden, welche der Aufgaben zuerst angegangen werden. Wie Sie sich von der Hektik anderer nicht anstecken und stressen lassen. Wie Sie innerlich ruhig und stark mit den schwierigen Menschen umgehen. Wie Sie ihren Ärger, Frust usw. nicht mit in den Feierabend nehmen.

Würden Sie sagen, daß das glücklich macht oder wenigstens dabei hilft?

Sehen Sie, wieviel das für die Produktivität und Qualität Ihrer Arbeit tun kann? Sehen Sie, wie das Ihrer Arbeitszeit ein anderes Gefühl und eine andere Qualität geben kann? Was würde das für Ihr Leben bedeuten?

Schauen Sie mal hin:

http://www.webtesch.de/N.E.I..html

EmoTrance

Es ist möglich!

Wollen Sie’s?

Viele Grüße

Detlev Tesch

Dieser Beitrag wurde unter EFT, EmoTrance, Energetische Psychologie, Gefühle, Glück veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Wer ist für meine Gefühle verantwortlich?

  1. Ein herzliches Hallo an alle,

    Ja, wenn ich einen (eine)feste, tolle Partnerschaft hätte, dann….dann wäre ich auch glücklich.Ich möchte doch auch mal einfach nur glücklich sein, ich möchte doch nur meinen Traum-Partner haben. Aber das klappt bei mir nicht das schaffen oder haben doch andere auch.Aber nein, ich gerate immer wider an den gleichen Typ menschen immer wieder ziehe ich das gleichen Unglück an. Wie soll ich denn da glücklich sein!?? Diese oder so ähnliche Aussagen höre ich immer und immer wieder. Nun ich weiß genau wovon diese Menschen reden, habe ich diesen Kladerratatsch doch selbst erlebt & somit erfahren. Aber was tun???? Nun, so schwer ist es nicht oder doch?? das kommt darauf an, wie jeder einzelen damit umgeht und es annimmt. ich kann natürlich viel raten und auch viel aufzeigen. Zunächsteinmal, auch wenn es sich abgedrochen liest, ja, man muss lernen sich selbst zu lieben. Ganz gleich wer es ist! Und wenn das nicht gelingt, kann man es lernen, es gibt so viele Menschen, die in diesem Berich helfen könne. Herr Tesch z.B aber auch ich. Und noch was jeder kann seinem Traum-Partner(Partner steht hier für W. und M.) begegnen und an seiner Seite haben. Man braucht nur, na sagen wir mal ein Konzept also sozusagen ein Traum-Partner-Konzept. Und wenn, wer auch immer diesen Kommentar hier liest, nicht weiß wie das zu machen ist, kann sich gerne an mich wenden. Ich wünsche euch allen alle Liebe: Brigitte

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