11 Möglichkeiten, eine klaren Kopf zu bekommen

Gestreßt? Überbelasted? Konflikte? Unordnung? Lärm? Zu viel zu tun? Kein – oder wenig – Überblick?

Für viele Menschen scheint das ein Dauerzustand zu sein. Ich habe damit auch manchmal zu tun…😉

Relaxen in der SonneDer Verstand hat dauernd viele Dingen zu beachten, zu erledigen, findet keine Ruhe. Die Gedanken hetzen einher, hetzen hintereinander her. Das Karussell der Gedanken rast und kommt nicht zur Ruhe. Gereiztheit entsteht, zwischenmenschliche Probleme, Fehler werden häufiger, Kreativität und Produktivität sinken.

Insgesamt nicht so toll und nicht sehr empfehlenswert. Das ist Streß. Das macht unglücklich.

Emotionale Reaktionen machen uns die Sache nicht leichter. Da kommen (auch ohne daß uns das bewußt werden muß) Erinnerungen an alte emotionale Verletzungen auf und bestimmen unser Verhalten, unser Erleben, unsere Gefühle. Wir verlieren zunehmend die bewußte Kontrolle, die Möglichkeit bewußt zu steuern.

Mehr und mehr Unglück.

Bei zenhabits habe ich einen interessanten Beitrag gefunden, der Tips dafür gibt, wieder einen klaren Kopf zu bekommen, innerlich wieder ruhig(er) zu werden. Das ist die Chance, wieder glücklich zu sein. Einige dieser Vorschläge gebe ich hier (frei und z. T. erweitert) wieder. Es geht übrigens vorrangig um kleine Dinge.

  1. Atmen. Eine der einfachsten Möglichkeiten, die Streßreaktionen zu verringern. Ein paar mal tief einatmen und langsam ausatmen. Wenn Ihr Ausatmen länger dauert als Ihr Einatmen, reduzieren Sie die „Drehzahl“ Ihres Systems. Versuchen Sie z. B. mal ein Verhältnis von 2 : 4. Sie könnten also drei Sekunden lang ein- und sechs Sekunden lang ausatmen.
    Dann einige Minuten lang die Aufmerksamkeit ganz auf dem Atmen ruhen lassen – nur beobachten, nicht beeinflussen. Gedanken einfach ziehen lassen, ohne auf sie anzuspringen. Das braucht vermutlich etwas Übung. Der Einsatz lohnt sich jedoch.
  2. Aufschreiben. Wenn es viel gibt, auf das der Verstand achten muß, kann es sehr hilfreich sein, das mal alles aufzuschreiben. Das befreit ihn von der Not sich das alles merken zu müssen – man hat es aus dem Kopf. David Allens „Getting Things Done“ fußt darauf und hat ein umfassendes System parat.
  3. Das Wesentliche identifizieren. Zumindest das Wichtige vom Unwichtigen trennen. Achtung: dringend ist nicht immer wichtig (oder nur wichtig, weil es dringend geworden ist). Was ist aus der Vogelperspektive gesehen in Ihrem Lebens oder Ihrem Jobs wirklich wichtig?
  4. Eliminieren. Ist ja fast zwangsläufig: Das, was nicht wichtig ist rauswerfen, aufhören, beenden, an Andere vergeben. Das ist oft nicht einfach, na klar. Allerdings: je mehr Sie davon los werden, desto mehr haben Sie „aus dem Kopf“.
  5. Genügend Schlaf. Zuwenig Schlaf oder Schlaf von ungenügender Qualität bietet weniger Regeneration, weniger Streßabbau. Führt zu weniger Produktivität, Überblick, Durchblick… (siehe oben). Und weniger Glücksgefühle.
  6. Spazieren gehen; Natur. Hinaus gehen und sich körperlich zu betätigen kann den Kopf frei machen, bringt mehr Sauerstoff ins Hirn (gut für die Denkfähigkeit), kann Streß und rasende Gedanken reduzieren. Natur und speziell Wasser haben einen beruhigenden Einfluß – ja, selbst der Regen – das mochte ich früher auch nicht glauben.
  7. Weniger Fernsehen. Aber Sie entspannen doch so gut beim Fernsehen…? Das ist möglicherweise eine Täuschung. Fernsehen macht sehr passiv, bringt uns in einen Hypnose-ähnlichen Zustand, in dem wir eher dahin vegetieren und für Werbe- und andere Botschaften empfänglich sind. Es füllt den Geist mit viel Störgeräusch, das den Verstand dann später wieder rasen läßt.
  8. Reduzieren. Weniger tun – einiges von der Liste streichen. Oder bewußt langsamer vorgehen. Wenn Sie IHR eigenes Tempo nehmen, kann der Geist ruhiger werden – und ein ruhiger Geist schafft meistens mehr.
  9. Innerlich loslassen. Sorgen, Ärger, Ängste, Frustration, Neid, diese und andere „negative“ Emotionen treiben das Denk-Karussell nur weiter an, sind aber meistens überflüssig, unangenehm und unproduktiv. Sie machen uns, mal mehr mal weniger, unglücklich. Dies Emotionen loszulassen ist ein Weg zum Glücklich-Sein. Dabei hilft die Energetische Psychologie. (Z. B. „Die EmoTrance-Fibel„)
  10. Aufräumen. Haben Sie schon mal gemerkt, wie beruhigend es ist, wenn der Schreibtisch, das Büro, die Wohnung aufgeräumt ist? Da kommt der Verstand besser zur Ruhe.
    Mit kleinen Schritten vorgehen, keine zu großen Ziele setzen – das könnte sonst eher frustrieren.
  11. Single-tasking statt Multi-tasking. Vermutlich ist es für die meisten Menschen besser, nur eine Sache nach der anderen zu erledigen. Der Versuch, allzu viel gleichzeitig zu schaffen erzeugt oft unnötigen Streß

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Empfehlungen:
Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity
Wenn du Es Eilig Hast, Gehe Langsam: Mehr Zeit in einer beschleunigten Welt
The Lazy Way to Success: Ohne Anstrengung ALLES erreichen
Simplify your life: Küche, Keller, Kleiderschrank entspannt im Griff
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Welches sind Ihre Lieblingswege, den Kopf frei zu bekommen? Teilen Sie es uns in den Kommentaren mit…

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9 Antworten zu 11 Möglichkeiten, eine klaren Kopf zu bekommen

  1. sonjasperspektive schreibt:

    Sehr gut, dankeschön!

    Lieben Gruss
    sonja

  2. A dreamer schreibt:

    Vielen Dank für diese Tipps. Sind schon so gut wie ausgedruckt und häng ich mir über den Platz. ^^

  3. Missy schreibt:

    Guten Morgen🙂

    Danke für die Tipps. . Mir hilft oft schöne, ruhige Musik und lange Spaziergänge. . Auch Abende mit Freunden bringen etwas🙂

    LG

  4. annonym schreibt:

    Super sache finde ich gut sprechen mich zwar nicht alle an aber paar tipps finde ich prima dankeschön an den macher dieser seite .

  5. deineMutter schreibt:

    Was wirklich hilft: Hier in den Kommentaren schwachsin labern, ganz oft!

  6. deineMutter schreibt:

    Bei google .hack//G.U. Vol. 2:Reminisce eingegegen und hire gelandet.

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