3 Tips um morgens glücklicher aufzustehen

Gelbes Bäumchen im SonnenlichtVielleicht geht es Ihnen ja auch so. Morgens, insbesondere wenn der Wecker lärmt, ist mein System meist nicht gleich in der Lage, munter loszulegen. Ich bin selbst dann, wenn ich ohne Wecker aufwachen darf, erst mal noch recht träge und auch nur bedingt ansprechbar, denn ich brauche einfach eine gewisse Anlaufzeit.

Ich habe nun einige Dinge entdeckt, die wir noch vor den Aufstehen tun können, um den Morgen glücklicher zu gestalten und den Tag auf eine bessere „Schiene“ zu setzen.

Probieren Sie doch mal dies aus – einzeln oder alles zusammen:

  1. Ausgiebig recken und strecken
    Unsere Muskeln verkürzen sich, wenn wir eine Weile gelegen haben. Wenn Sie einen Hund oder eine Katze haben, dann wissen Sie gewiß, was diese Tiere tun, wenn sie nach längerem Liegen aufstehen. Mir ist das bei der Hündin einer Freundin mal sehr deutlich aufgefallen:
    Ich kam dort an, ohne daß das Tier „vorgewarnt“ war (sie hatte mich nicht gehört). Nun ergab sich ein interessantes Spiel. Sie freute sich, wedelte und wollte mich begrüßen. Aber zuerst mußte sie durch ihr angeborenes Streching-Programm durch. Da war also das Strecken und gleichzeitig das Begrüßenwollen. Das Strecken ließ sich aber nicht unterdrücken.
    Auch uns Menschen tut es gut, uns nach dem Schlafen erst einmal genüßlich zu recken und zu strecken. Wir können uns dadurch beweglicher und weniger steif fühlen. Außerden bereiten wir den Körper besser auf das Aktivsein vor.
  2. Zehn tiefe Atemzüge
    Atmen Sie sechs Sekunden lang tief in den Bauch hinein ein, halten Sie drei Sekunden lang den Atem an, atmen Sie in sechs Sekunden ganz aus, halten Sie wieder drei Sekunden lang den Atem an. Dann machen Sie noch neun weitere Atemzüge im 6-3-6-3-Rhythmus. Das bringt dem Körper und insbesondere dem Gehirn mehr Sauerstoff, liefert mehr Energie, macht uns wacher und hebt die Stimmung in Richtung Glücksgefühl.
  3. Den Körper fühlen und lockern
    Nun setzen Sie sich auf die Bettkante. Fühlen Sie – vielleicht mit geschlossenen Augen – in Ihren Körper hinein. Finden Sie Stellen im Körper, die ein wenig Lockerung gebrauchen können. Dann stellen Sie sich vor, daß Ihr Atem als angenehm Wärmestrom in diese Stellen hinein fließt und lassen Sie die Spannung los (das ist so ähnlich wie wenn Sie eine feste Faust machen und dann die Hand entspannen). Vielleicht hilft auch ein lockeres Schütteln.

So. Das Ganze dauert vielleicht fünf Minuten. Mir geht es danach besser: ich fühle mich wacher, lebendiger und – ja – auch glücklicher. Ich finde, besser kann man die ersten fünf Minuten des Tages kaum investieren.

Was machen Sie, um Ihren Tag gut anzufangen? Schreiben Sie’s in einen Kommentar… Ich freue mich auf Anregungen.

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2 Antworten zu 3 Tips um morgens glücklicher aufzustehen

  1. Ulli schreibt:

    Ah ja, das mit dem Atmen ist gut!

    Ich finde sonst bringt auch ein bisschen lockerer Frühsport einiges!
    Aber das ist dann ja NACH dem Aufstehen…🙂

  2. dete1 schreibt:

    Na ja, das ist der nächste Schritt und für viele DAS Mittel der Wahl.

    Ich bin ja wirklich nicht der Frühmensch, aber seit ich ein paar „Tricks“ anwende, rückt sogar so etwas wie Frühsport (hmmm… Sport ist vielleicht ein bißchen hart ausgedrückt …😉 ) in die Nähe des Denkbaren.

    Schaun mer mal, wohin das alles noch führt…

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