Depression = Unglücklich. Helfen Medikamente?

gefangen-arrested 2Wer jetzt denkt: „Ich habe doch keine Depression, also geht mich das nichts an“, könnte danebenliegen. Depression und depressive Verstimmungen scheinen immer öfter vorzukommen. Manche Fachleute gehen davon aus, daß nahezu jeder Mensch in seinem Leben mindestens einmal an Depression leide.

Wer depressiv ist oder gar an Depression leidet, ist bestimmt nicht glücklich und würde diesen Zustand gerne ändern. Fragt sich oft: Was tun? Medikamente – Antidepressiva – werden immer häufiger als das Mittel angesehen.

Depression gilt als eine psychische Erkrankung.

Auch wenn nicht jede depressive Verstimmung und jedes Motivations-Tief eine „echte“ Depression sind, so ist dennoch bei Wikipedia zu lesen: „In den vergangenen Jahren wurde in den entwickelten Ländern ein starker Anstieg der depressiven Erkrankungen beobachtet, ganz besonders in den hoch industrialisierten Ländern. Die Ursachen dafür sind noch unklar, häufig wird jedoch der Stress in der Gesellschaft (in Form von gestiegener Beanspruchung und Unsicherheit durch die persönliche und berufliche Situation) mit verantwortlich gemacht.“

Als Ursachen werden viele verschiedene Möglichkeiten und Theorien diskutiert.

Und so gibt es auch eine Reihe unterschiedlicher Ansätze zur Behandlung der Depression – Psychotherapie, Medikamente (z. B. Johanniskraut, SSRI=Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer, andere Antidepressiva), Lichttherapie, elektrische Stimulation, Ernährung usw.

Gerade die SSRI sind in den vergangenen 15 Jahren bei Ärzten immer populärer geworden, berichtet die Financial Times (FT), weil sie als sicherer gelten als die trizyklischen Antidepressiva, bei denen ein großes Risiko der Überdosierung bestehe.

2006 wurden in England 31 Millionen Rezepte für Antidepressiva ausgestellt. 27 Prozent mehr als 2001.

Psychologen der Universität von Hull in England haben nun, so berichtet die FT („Studie zieht Antidepressiva in Zweifel“), in einer sogenannten Metastudie die Wirkung von Medikamenten gegen Depression untersucht. Das Ergebnis beschreibt Professor Irving Kirsch so: „Der Unterschied in der Besserung ist zwischen den Patienten, die Placebos nehmen und denen, die Antidepressiva nehmen, nicht groß. Das bedeutet, daß es depressiven Menschen auch ohne chemische Behandlung besser gehen kann. Angesichts dieser Ergebnisse gibt es wenig Grund, antidepressive Medikamente zu verschreiben, außer bei schwer depressiven Patienten.“

Andererseits nennen manche diese Medikamente den größten Durchbruch in der Behandlung von Depressionen in den vergangen 20 – 30 Jahren.

Gemäß Alison Cobb kennen sich aber zu wenige Ärzte in alternativen Therapien für Depression aus, z. B. Bewegung und Sport an der frischen Luft oder psychologische Therapien.

Tja, worauf keine dieser Studien und Berichte eingegangen ist, das ist die energetische Seite. Depression scheint häufig mit einem Energiemangel verbunden zu sein. Somit können auch Akupunktur oder entsprechende Kräuter (gemäß TCM oder Ayurveda; etwa Ginseng, Ingwer und viele andere) helfen, ebenso Atemübungen, Tai Ji, Qi Gong.

Auch die Ernährung kann eine große Rolle spielen, denn es scheint, daß bestimmte Vitamine, Mineralien und auch Omega-3-Fettsäuren einen erheblichen Einfluß haben können (vgl. z. B. Andreas Jopp: Risikofaktor Vitaminmangel, Stuttgart 2002, S. 138 – 142).

Dr. Bonnie Spring vom MIT in Boston hat gesagt: „Wir sind immer wieder überrascht davon, wie eine einzige Mahlzeit den geistigen Zustand eines Menschen positiv oder negativ beeinflussen kann.“ (in: Klaus Oberbeil: Neugeboren durch Biostoffe, München 1996, S. 183) . Die Biochemie der Nerven, also auch die Versorgung mit den nötigen Grundstoffen (einschließlich der richtigen Fette!), ist also mit entscheidend für Ausgeglichenheit, Seelenruhe und inneres Gleichgewicht.

Gerät der Nährstoffhaushalt der Nervenzellen aus dem Lot, wird die Stimmung dumpfer, düsterer, nervöser, unruhiger usw. (Oberbeil S. 179 – 209) wir werden dann also unglücklich. „Um glücklich zu sein, brauchen Sie gesunde Nervenzellen“ und die Glückshormone aktiviert man z. B. mit eiweißreicher Kost, Vitamin C und Vollkornprodukten (Oberbeil, S. 194). Auch Magnesium scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen.

Schließlich ist da noch die Energetische Psychologie. Auch sie wirkt auf das Energiesystem, aber anders als die Akupunktur, kommen wir dabei ganz ohne Nadlen aus. Es genügt – in den Varianten von EFT – ein Klopfen, Reiben, Drücken, oder einfach rein mentale Arbeit wie in EmoTrance .

Die EP kann meiner Ansicht nach jede Behandlung einer Depression und schon überhaupt einer depressiven Verstimmung unterstützen und vermutlich drastisch verkürzen.

Sind wir erst mal raus aus diesem Stimmungsloch, dann können wir auch wieder glücklich sein. Kümmern wir uns rechtzeitig um gescheite Bewegung und Ernährung, fallen wir womöglich gar nicht erst rein.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Risikofaktor Vitaminmangel
Neugeboren durch Biostoffe

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