Eine Bedrohung weniger? Wie groß ist die Gefahr durch den Virus der Vogelgrippe?

Vogelgrippe… Da war doch mal was….

Enten am RheinEs scheint fast vergessen zu sein, wie dramatisch die Vogelgrippe vor ein paar wenigen Jahren eingeschätzt worden ist und welches Medienspektakel es darum gab. „Pandemie“ hat man sie genannt. Zumindest hat man damit gedroht, daß es eine werden sollte. Klingt viel schlimmer als Epidemie – und wäre es auch.

150 Millionen Tote würde sie fordern, wurde gewarnt. Allein zwei Millionen Amerikaner sollten schlimmstenfalls ihr Leben verlieren, im besten Falle „nur“ 200.000.

Dr. Mercola hat gleich zu Anfang der hysterischen Berichterstattung dagegen gehalten. Er bezieht sich jetzt auf Zahlen der World Health Organization (WHO; Weltgesundheitsorganisation), die die New York Times (NYT) im Januar veröffentlicht hat. So sei 2006 bei 115 Menschen Vogelgrippe festgestellt worden, 2007 noch bei 86. Zum Tode geführt haben soll sie bei 79 (2006) bzw. 59 (2007). Und wenn ich das richtig sehe, dann sind das die weltweiten Zahlen, nicht die eines einzelnen Landes – oder gar Dorfes! Hmmm… Und das muß 2006 der Höchststand gewesen sein, denn es heißt in dem Artikel, die Zahl der Opfer sei von 2006 auf 2007 zum ersten Mal gesunken. Aha….

Da kommen deutlich mehr Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten um (berichtet ebenfalls die NYT schon 1988: jährlich mehr als 100.000 Menschen allein in den USA – eine der „führenden“ Todesursachen!). Und da gibt es kein solches Theater. Interessant…

Der H5 Virus sei seit 100 Jahren da und habe noch nie eine Pandemie verursacht und werde das wahrscheinlich auch nie tun, zitiert die NYT einen Experten. Andere Experten warnen allerdings weiter. Manche schätzen die Tatsache, daß die Zahl der Toten rückläufig ist, als bedeutungslos ein. Der Virus sei noch immer in Umlauf und habe sich in Hunderte Arten entwickelt.

Wenn das wirklich so ist, dann will mir nicht so recht einleuchten, wie ein Medikament, das schon vor Jahren speziell für die erwartete Mutation des H5 Virus entwickelt (und massenhaft eingelagert) worden ist, auf alle diese Arten wirken soll.

Wie dem auch sei…

Die Frage, wer womöglich in welcher Weise davon profitiert haben mag, bleibt hier außen vor. Viel interessanter dürfte die Frage sein:

Was hat das mit „glücklich leben“ zu tun?

Abend am HafenTja, solche Sensationsnachrichten beunruhigen eine Menge Leute, erzeugen viele Ängste und Unsicherheiten. Angst, selbst bloße Beunruhigung, ist aber ein Zustand, der Glück be- oder verhindert.

Ich finde, daß wir so gut wie immer von den Sensationen, den Katastrophen… – die Medien überschlagen sich ja oft fast mit großen und größeren Worten – das meiste abziehen können und dann nicht aus der Ruhe zu geraten brauchen.

Auch die politische und wirtschaftliche Lage und Stimmung in Deutschland und anderswo werden oft miesgeredet, werden schlechter gemacht als sie es verdient hätten. Und gute Nachrichten werden viel weniger veröffentlicht und viel weniger aufwendig. Damit ist immerzu eine unterschwellige Unruhe, eine kleine Angst in den Hinterköpfen. Ich finde, das beeinträchtigt Ihre und meine Lebensqualität, beeinträchtigt das Glücksempfinden.

Ein wichtiger Schritt dürfte sein, sich zu emanzipieren, sich weniger abhängig zu machen von diesem Rummel. Und sich schlau zu machen in Themen, die für unser Leben viel wichtiger sind und direkter wirken: Gesundheit, Ernährung, geistige Fähigkeiten… Und auch da bitte nicht einfach den behördlichen und öffentlichen Informationen vertrauen, sondern auch kritische, alternative Quellen heranziehen.

Ich lese so gut wie nie Tageszeitungen oder Nachrichtenmagazine. Außerdem sehe ich so gut wie nie fern (mein Fernseher wird abgeschafft! DVDs kann ich auch anders ansehen!). Damit bin ich kaum noch den Nachrichten ausgesetzt. „Aber dann bist Du ja nicht informiert!“ höre ich manche empört ausrufen. Hmmm… Sind wir denn wirklich besser informiert durch Nachrichten, die jemand anderes ausgesucht hat – vermutlich meist nach kommerziellen Gesichtspunkten (doch! – auch bei den öffentlich-rechtlichen geht es um erhebliche Werbeeinnahmen!).

Auch ohne diese Medien bekomme ich das meiste mit, was wichtig ist. Irgend jemand hilft mir gerne über meine Wissenslücke hinweg. Gleichzeitig bleibt mir viel, sehr viel erspart. Es ist für mich nicht wichtig zu erfahren, daß in der Türkei, in China oder in Indien ein Zug verunglückt ist, es soundsoviel Tote gab usw. Falls jemand dabei war, der oder die für mich wichtig ist, dann erfahre ich das auch anders. So gut wie alle diese schlechten Nachrichten gehen mich nichts an.

Und sind denn wenigstens die Nachrichten selbst objektiv? Na ja, wir Menschen sind schon von unserer Biologie und Psychologie her nicht sonderlich objektiv veranlagt (auch wenn wir uns da gerne etwas anderes einreden). Und die Berichterstatter stehen immerhin in den Diensten kommerzieller Unternehmen. Die müssen auch daran denken, daß es um Werbeeinnahmen geht, und die hängen eben auch von Einschaltquoten ab. Dann ist da die Frage, wie gut recherchiert wird, welche Informationen zugänglich sind, wie sie politisch gefärbt werden (redet man von Freiheitskämpfern oder von Rebellen oder gar von Terror – die Haltung der Amerikanischen Regierung und Medien zu denselben Taliban hat sich über die Jahre je nach ihrer Nützlichkeit gewandelt).

Also: Ich finde, Nachrichten-Diät ist eine gute Möglichkeit, glücklicher zu sein!

Und wenn dann mal üble Nachrichten da sind, denen wir nicht entgehen können und die uns auch beunruhigen, dann empfehle ich Energetische Psychologie (insbesondere EmoTrance, EFT und TAT) um unsere Emotionen wieder ins Lot zu bringen. Ein ruhiger, gelassener Geist trifft typischerweise besser Entscheidungen als einer, der durch Angst u. ä. beeinträchtigt ist.

Oh nein! Angst ist nicht sonderlich hilfreich! Durch Ausschüttung von viel Adrenalin wird die Funktion unserer intelligenten Gehirnteile beeinträchtigt. Das macht uns dümmer. Was gebraucht wird, ist kluge Vorsicht – das ist etwas völlig anderes als Angst!

Übrigens schwächen Emotionen wie Angst, Ärger, Wut und überhaupt Streß unser Immunsystem. So werden wir anfälliger für Krankheiten. Die Viren, die bei Erkältungen aktiv sind, sind ja dauernd um uns herum. Die fahren ja nicht im den Sommermonaten in Urlaub. Dennoch sind wir nicht dauernd krank. Die PNI (Psycho-Neuro-Immunologie, ein Zweig der Medizin) hat Streß als einen wichtigen Faktor für Erkrankungen identifiziert.

Für mich steht fest: In der inneren Ruhe liegt die Kraft. Und der Weg zu Gesundheit und Glück.

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