PlauderTesch? Worum geht’s denn hier?

Tja, „PlauderTesch“ – das klingt wie „Plaudertäsch“, das rheinische Wort für Plaudertasche. So völlig daneben ist das nicht, denn als Coach, Berater und Seminarleiter gehört es zu meinem Beruf zu reden – manchmal viel😉 – und das geschieht meist ein leichter, unterhaltsamer, plaudernder Art, weil ich kein Anhänger des Dozierens bin, sondern meine Kunden mit den Inhalten gerne unterhalte.

Nun mag eine Plaudertasche manchmal nicht viel anderes als ein loses Mundwerk zu bieten haben – hier geht es um mehr. Allerdings soll es bei einem eher plaudernden Ton bleiben und nicht so furchtbar erst daherkommen – wenngleich es um ein ernsthaftes Thema geht: Wie man glücklich lebt.

Und das heißt für mich: Ein Leben in WohlStand führen.

„Aha,“ mag jetzt mancher denken, „Wohlstand… es geht also (wiedermal) ums Geld…“

Nun, da steht „WohlStand“. Das ist kein Tippfehler. Die Schreibweise macht deutlich, daß hier zwei Wörter zusammengefügt worden sind, und schauen wir uns mal an, was diese Wörter bedeuten (gemäß Herkunftswörterbuch):

Wohl – es werden (u. a.) die Bedeutungen Heil, Glück, Förderung, Gesundheit, Gedeihen genannt.

Stand – wird u. a. erläutert mit Rang, Würde, Aufenthaltsort.

Bei all‘ dem hat das Geld meiner Meinung nach einen eher kleinen Anteil, wenn überhaupt.

Denn: Wieviele fiebern Woche für Woche ob es jetzt endlich sie erwischt hat, ob jetzt endlich sie an der Reihe sind, groß abzusahnen, jetzt endlich in Saus und Braus leben zu können, endlich „jemand“ zu sein, das große Glück zu haben… Es wird in der Werbung ja auch so schön schmackhaft gemacht: „Lotto, jetzt Du!“

So, und dann schlägt das Glück tatsächlich zu. Das ist dann so manches Mal wahrlich ein Schlag.

Das Leben gerät oft völlig durcheinander, vielleicht sogar völlig aus den Fugen. Neue, andere Ängste kommen auf:
Interessiert er/sie sich für mich oder nur für mein Geld?
Was, wenn mir das alles verloren geht?
Ich muß aufpassen, daß ich nicht ausgenutzt werde…

Daß es Lottomillonären oft nach der ersten euphorischen Phase gar nicht gut ergeht berichtet u. a. FAZ.net in dem Artikel „Hilfe, ein Lottogewinn!„.

Meist steigt mit dem Umfang des Vermögens auch das Ausmaß an Streß. Da ist das Finanzamt, da sind Neider, da sind falsche Freunde und windige Anlageberater…

Hm, das Geld (allein) ist es also nicht.

Ok, erforschen wir hier, was – aus meiner Sicht – zu WohlStand und Wohlbefinden führt. Dazu werde ich in lockerer Folge Diskussionsbeiträge, Anregungen, Meinungen und vielleicht auch provokante Thesen posten. Darunter werden meine eigenen Gedanken sein und solche, die ich irgendwo gefunden habe. Na ja, und es wird auch schon mal geplaudert, ohne daß es streng zum Thema paßt.🙂

Eine meiner Hypothesen ist diese:

WohlStand kann es nicht geben ohne eine harmonische und dynamische Balance der verscheidenen Bereiches unseres Lebens.

Karriere oder (materieller) Reichtum auf Kosten der Gesundheit? Oder der Familie? Das kann es nicht sein, oder? Wie sehen Sie das?

Viele leben ja genau das, hängen sich voll rein, Jahre lang, vielleicht Jahrzehnte lang. Und meist kommt dann irgendwann ein Bruch – Scheidung, Arbeitslosigkeit, Konkurs, Krankheit, Herzinfarkt, Krebs, Rente… Oder auch mehreres gleichzeitig. Und das Leben liegt womöglich in Scherben.

Dann steht da plötzlich die Frage nach dem Sinn: „Soll das alles (gewesen) sein?“

Wenn ich zurückdenke, dann hat mich diese Frage wohl schon lange bewegt ohne daß ich es wußte. Ich war innerlich unruhig und auf der Suche. Ich suchte nach einem sicheren Fundament, suchte Sicherheit im Leben, in der Welt. Suchte nach der Sicherheit es oder gar „alles“ „richtig“ zu machen.

Schon in der Jugend suchte ich leidenschaftlich und unbewußt und geriet dabei auf den Weg der Wissenschaft. Naturwissenschaft schien mir das höchste, schien mir das zu sein, was ein sicheres Fundament bietet. Damit wurde für mich alles gut und richtig, was als wissenschaftlich galt, und umgekehrt war das, was nicht wissenschaftlicher Meinung entsprach, nichts oder nicht viel wert.

Das ging so, bis ich mich etliche Jahre später mal näher mit dem auseinandergesetzt habe, was das denn überhaupt bedeutet „Wissenschaft“ und „wissenschaftlich“. In meiner Sinnkrise während des Studiums hatte ich angefangen, mich für Philosopie zu interessieren. In meiner Zeit als Stipendat fand ich Anreize und Anlässe, mich mit Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie zu befassen. Das war ernüchternd. Stark vereinfachend und karikierend kann man sagen: „Wissenschaft ist immer der gerade aktuelle Stand des Irrtums“. Und das ist nicht mal übertrieben, denn wir müssen uns nur ansehen, was so alles einmal geltende wissenschaftliche Lehrmeinung war und heute als falsch dasteht.

Es war einmal wissenschaftliche Lehrmeinung (ein bißchen boshaft könnte ich auch sagen „wissenschaftliche Tatsache„), daß die Erde eine Scheibe ist. Es war einmal wissenschftliche Lehrmeinung, daß ein Gegenstand, der schwerer ist als Luft, niemals fliegen wird usw. Die Liste ist unglaublich lang.

Alle paar Jahre ist ungefähr die Hälfte des geltenden Wissens überholt.

Nun ja, aber wenn denn auch die Wissenschaft nicht so richtig „sicher“ ist, worauf soll man sein Leben denn dann gründen?

Ich glaube inzwischen, daß darauf ankommt, damit leben zu können, daß das einzig Sichere die Unsicherheit ist – und der Wandel. Und in dieser Unsicherheit müssen wir uns – jeder für sich – die Fragen beantworten:

  • Wie kann man glücklich leben?
  • Wie kann man ein sinnvolles, sinn-erfülltes Leben führen?
  • Wie hat man Erfolg im Leben?
  • Worauf kommt es an im (in meinem) Leben?
  • Wofür, wozu lebe ich? Was ist Sinn, Ziel, Zweck des (meines) Lebens?

Darauf gibt es m. E. keine allgemeingültigen Antworten. Seit Jahrtausenden denken, reden, streiten, kämpfen Menschen, Dichter, Philosophen, religiöse Führer, Ideologen, Politiker, Bürger, Lehrer und viele andere darüber und darum, was das heißt: Glück, glücklich, Sinn, Moral, Ethik, Menschlichkeit, Liebe, Leben, Erfolg… Und es gibt zahllose unterschiedliche Antworten.

Zu dieser traditionsreichen Diskussion will ich einige Beiträge leisten. Ich schreibe hier eigene Gedanken auf und zeige Fundstücke, Anregungen, Tips, die auch funktionieren, zumindest in meiner Erfahrung, und vielleicht mehr bieten, als nur an der Oberfläche und an Symptomen herumzufummeln. Genau dabei kann oft die Energetische Psychologie helfen (meine Favoriten sind EmoTrance und EFT/Emotional Freedom Techniques). Deswegen wir hier sicherlich öfters die Rede davon sein. Und auch weil sie helfen kann, die emotionalen Belastungen, den Streß der Ungewißhei, des Mangels an Sicherheit besser zu verkraften.
Natürlich ist die Auswahl subjektiv. Klar! Der Filter ist mein bisheriges Leben.

Einige der Stichwörter, die hier vermutlich angesprochen werden, sind:

Glück, Glücksgefühl; Gesundheit, Wellness; Erfolg; Streß; Emotionen/Gefühle; Energetische Psychologie (speziell EmoTrance und EFT); Freiheit; Humor; Geist und Spiritualität; Beziehung/en; Selbstwertgefühl.

Nebenbei bemerkt:Ich bin ein Anhänger der „alten Rechtschreibung“ und – wie ich in meinen Seminaren gerne sage – manchmal einer der „individuellen Rechtschreibung“. In diesem Sinne: Wer hier Rechtschreibfehler findet, darf sie ruhigen Gewissens behalten.😉

Viele Grüße
Detlev Tesch

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