Archiv der Kategorie 'Stress'

Läßt geringes Selbstwertgefühl das Gehirn schrumpfen?

Drunk and unhappyBBC News berichtete von einer Studie die von Dr. Sonia Lupien, Mc Gill Iniversity, Motreal, Kanada durchgeführt wurde. Dieser Studie zufolge droht den Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, eher als anderen, daß im Alter die Gedächtnisleistung nachläßt und das Gehirn schrumpft. D. h. un-glücklich zu sein schlägt sich auf den Körper nieder.

Dr. Lupien hatte 15 Jahre lang Gehirnbilder von 92 Senioren untersucht. Sie fand, daß die Gehirne der Menschen mit geringem Selbstwertempfinden bis zu 20% kleiner waren als bei denen, die sich selbst höher schätzten. Außerdem brachten diese Personen geringere Leistungen in Gedächtnis- und Lerntests.

Diese physichen Veränderungen gehen möglicherweise auf den Einfluß von Streßhormonen zurück (abc.net.au). Die Streßhomone führen dann auch zu geringeren intellektuellen Leistungen. Wenn wir viel Adrenalim im Blut haben, können wir uns schlechter erinnern (denken Sie an Prüfungssituationen) und wir können Iformationen schlechter speichern. Viel Streß = Mangel an Glück. Und der macht dumm.

Diese Atrophie (Schrumpfung) des Gehirns ist aber vermutlich umkehrbar. Dr. Lupien berichtete von Daten über Tiere und einige Menschen, die zeigten, daß ein abwechslungsreicheres Umfeld die Gehirnstrukturen normalisieren könne.

Lupien meint, daß die nachlassende Gedächtnisleistung eine selbsterfüllende Prophezeiung sein könne: Diese Befürchtung führt zu negativen Gedanken und Ängsten [also auch zur Ausschüttung von Streßhormonen], was wiederum zu physischen und mentalen Beeinträchtigungen führt.

Die verbreitete Auffassung, daß es “normal” sei, wenn im Alter das Gedächtnis nachlasse, könnte also genau das erst erzeugen, was sie voraussagt.

Würde aber, meint Dr. Lupien, die Öffentlichkeit davon informiert, daß es möglich ist, die Gedächtnisleistung sogar zu steigern, und daß es normal sei, ein erfülltes Leben zu führen, könnte es gelingen, statt des negativen Denkens das Selbstwertgefühl der Bevölkerung insgesamt zu heben und viele der geschilderten “altersbedingten” Probleme zu vermeiden.

Tja, das zeigt für mich wieder einmal, wie sehr unser Denken/Glauben und Fühlen auch über unseren Körper bestimmt und oft das erzeugt, was befürchtet wird. Es gibt also Anzeichen dafür, daß das medizinisch nachweisbare Folgen für materielle Strukturen des Körpers und für das Gemütsleben hat. Wer trübe Gedanken, ungute Gefühle und ein geringes Selbstwertgefühl hegt (diese Dinge hängen miteinander zusammen), geht sozusagen ein Risiko für Gesundheit und Wohlbefinden ein. Wer glücklich(er) ist, tut damit sofort einiges für die Gesundheit, sowie für ein angenehmeres Leben und eine bessere Leistungsfähigkeit im Alter.

Hier geht es aber nicht um plattes “positives Denken” im Sinne von “rosarote Brille”.

Sondern darin sehe ich wieder den großen Wert, den die Energetische Psychologie hat – z. B. Methoden wie EmoTrance oder EFT – indem sie uns zeigt, wie wir unnötige negative Gefühle auflösen oder umwandeln können. Damit reduzieren wir Streß und beugen allen Anschein nach auch mehr oder weniger schweren körperlichen Folgen vor. Das macht uns jetzt glücklicher und sorgt auch für mehr Glück im Alter.

Informieren Sie sich doch mal über diese Methoden. Sie sind leicht zu lernen und anzuwenden. Was Sie gewinnen ist ein allmählicher Anstieg Ihrer persönlichen Lebensqualität. Daß sich damit oft auch der berufliche Erfolg verbessert, können wohl getrost in Kauf nehmen.
Manche tun sich leichter wenn Sie gemeinsam mit einem Coach arbeiten, andere lernen gern in einer Seminargruppe.

Das Wichtige ist, daß Sie etwas unternehmen.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Eine Bedrohung weniger? Wie groß ist die Gefahr durch den Virus der Vogelgrippe?

Vogelgrippe… Da war doch mal was….

Enten am RheinEs scheint fast vergessen zu sein, wie dramatisch die Vogelgrippe vor ein paar wenigen Jahren eingeschätzt worden ist und welches Medienspektakel es darum gab. “Pandemie” hat man sie genannt. Zumindest hat man damit gedroht, daß es eine werden sollte. Klingt viel schlimmer als Epidemie – und wäre es auch.

150 Millionen Tote würde sie fordern, wurde gewarnt. Allein zwei Millionen Amerikaner sollten schlimmstenfalls ihr Leben verlieren, im besten Falle “nur” 200.000.

Dr. Mercola hat gleich zu Anfang der hysterischen Berichterstattung dagegen gehalten. Er bezieht sich jetzt auf Zahlen der World Health Organization (WHO; Weltgesundheitsorganisation), die die New York Times (NYT) im Januar veröffentlicht hat. So sei 2006 bei 115 Menschen Vogelgrippe festgestellt worden, 2007 noch bei 86. Zum Tode geführt haben soll sie bei 79 (2006) bzw. 59 (2007). Und wenn ich das richtig sehe, dann sind das die weltweiten Zahlen, nicht die eines einzelnen Landes - oder gar Dorfes! Hmmm… Und das muß 2006 der Höchststand gewesen sein, denn es heißt in dem Artikel, die Zahl der Opfer sei von 2006 auf 2007 zum ersten Mal gesunken. Aha….

Da kommen deutlich mehr Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten um (berichtet ebenfalls die NYT schon 1988: jährlich mehr als 100.000 Menschen allein in den USA – eine der “führenden” Todesursachen!). Und da gibt es kein solches Theater. Interessant…

Der H5 Virus sei seit 100 Jahren da und habe noch nie eine Pandemie verursacht und werde das wahrscheinlich auch nie tun, zitiert die NYT einen Experten. Andere Experten warnen allerdings weiter. Manche schätzen die Tatsache, daß die Zahl der Toten rückläufig ist, als bedeutungslos ein. Der Virus sei noch immer in Umlauf und habe sich in Hunderte Arten entwickelt.

Wenn das wirklich so ist, dann will mir nicht so recht einleuchten, wie ein Medikament, das schon vor Jahren speziell für die erwartete Mutation des H5 Virus entwickelt (und massenhaft eingelagert) worden ist, auf alle diese Arten wirken soll.

Wie dem auch sei…

Die Frage, wer womöglich in welcher Weise davon profitiert haben mag, bleibt hier außen vor. Viel interessanter dürfte die Frage sein:

Was hat das mit “glücklich leben” zu tun?

Abend am HafenTja, solche Sensationsnachrichten beunruhigen eine Menge Leute, erzeugen viele Ängste und Unsicherheiten. Angst, selbst bloße Beunruhigung, ist aber ein Zustand, der Glück be- oder verhindert.

Ich finde, daß wir so gut wie immer von den Sensationen, den Katastrophen… – die Medien überschlagen sich ja oft fast mit großen und größeren Worten – das meiste abziehen können und dann nicht aus der Ruhe zu geraten brauchen.

Auch die politische und wirtschaftliche Lage und Stimmung in Deutschland und anderswo werden oft miesgeredet, werden schlechter gemacht als sie es verdient hätten. Und gute Nachrichten werden viel weniger veröffentlicht und viel weniger aufwendig. Damit ist immerzu eine unterschwellige Unruhe, eine kleine Angst in den Hinterköpfen. Ich finde, das beeinträchtigt Ihre und meine Lebensqualität, beeinträchtigt das Glücksempfinden.

Ein wichtiger Schritt dürfte sein, sich zu emanzipieren, sich weniger abhängig zu machen von diesem Rummel. Und sich schlau zu machen in Themen, die für unser Leben viel wichtiger sind und direkter wirken: Gesundheit, Ernährung, geistige Fähigkeiten… Und auch da bitte nicht einfach den behördlichen und öffentlichen Informationen vertrauen, sondern auch kritische, alternative Quellen heranziehen.

Ich lese so gut wie nie Tageszeitungen oder Nachrichtenmagazine. Außerdem sehe ich so gut wie nie fern (mein Fernseher wird abgeschafft! DVDs kann ich auch anders ansehen!). Damit bin ich kaum noch den Nachrichten ausgesetzt. “Aber dann bist Du ja nicht informiert!” höre ich manche empört ausrufen. Hmmm… Sind wir denn wirklich besser informiert durch Nachrichten, die jemand anderes ausgesucht hat – vermutlich meist nach kommerziellen Gesichtspunkten (doch! – auch bei den öffentlich-rechtlichen geht es um erhebliche Werbeeinnahmen!).

Auch ohne diese Medien bekomme ich das meiste mit, was wichtig ist. Irgend jemand hilft mir gerne über meine Wissenslücke hinweg. Gleichzeitig bleibt mir viel, sehr viel erspart. Es ist für mich nicht wichtig zu erfahren, daß in der Türkei, in China oder in Indien ein Zug verunglückt ist, es soundsoviel Tote gab usw. Falls jemand dabei war, der oder die für mich wichtig ist, dann erfahre ich das auch anders. So gut wie alle diese schlechten Nachrichten gehen mich nichts an.

Und sind denn wenigstens die Nachrichten selbst objektiv? Na ja, wir Menschen sind schon von unserer Biologie und Psychologie her nicht sonderlich objektiv veranlagt (auch wenn wir uns da gerne etwas anderes einreden). Und die Berichterstatter stehen immerhin in den Diensten kommerzieller Unternehmen. Die müssen auch daran denken, daß es um Werbeeinnahmen geht, und die hängen eben auch von Einschaltquoten ab. Dann ist da die Frage, wie gut recherchiert wird, welche Informationen zugänglich sind, wie sie politisch gefärbt werden (redet man von Freiheitskämpfern oder von Rebellen oder gar von Terror – die Haltung der Amerikanischen Regierung und Medien zu denselben Taliban hat sich über die Jahre je nach ihrer Nützlichkeit gewandelt).

Also: Ich finde, Nachrichten-Diät ist eine gute Möglichkeit, glücklicher zu sein!

Und wenn dann mal üble Nachrichten da sind, denen wir nicht entgehen können und die uns auch beunruhigen, dann empfehle ich Energetische Psychologie (insbesondere EmoTrance, EFT und TAT) um unsere Emotionen wieder ins Lot zu bringen. Ein ruhiger, gelassener Geist trifft typischerweise besser Entscheidungen als einer, der durch Angst u. ä. beeinträchtigt ist.

Oh nein! Angst ist nicht sonderlich hilfreich! Durch Ausschüttung von viel Adrenalin wird die Funktion unserer intelligenten Gehirnteile beeinträchtigt. Das macht uns dümmer. Was gebraucht wird, ist kluge Vorsicht – das ist etwas völlig anderes als Angst!

Übrigens schwächen Emotionen wie Angst, Ärger, Wut und überhaupt Streß unser Immunsystem. So werden wir anfälliger für Krankheiten. Die Viren, die bei Erkältungen aktiv sind, sind ja dauernd um uns herum. Die fahren ja nicht im den Sommermonaten in Urlaub. Dennoch sind wir nicht dauernd krank. Die PNI (Psycho-Neuro-Immunologie, ein Zweig der Medizin) hat Streß als einen wichtigen Faktor für Erkrankungen identifiziert.

Für mich steht fest: In der inneren Ruhe liegt die Kraft. Und der Weg zu Gesundheit und Glück.

Wie lange sollte man meditieren? 5 Minuten reichen auch!

Ananga Sivyer fragt: “Meditation: Is 5 Minutes Really Enough?”. Sie zitiert Jane Aleyander, die klar sagt: Ja! In deren Top 10 der Möglchkeiten Streß abzubauen, hält Meditation den 5. Platz. Und es muß ihrer Meinung nach nicht stundenlang dauern. “Selbst fünf Minuten Meditation können Ihren Puls verringern und Ihr Streß-Niveau besänftigen.”

Freilich kommt es darauf an, wozu man meditiert, was man erreichen will. Es gibt ungezählte Arten und Techniken der Meditation. Wer aber unter Streß oder Beklemmungen leidet, dürfte schon sehr davon profitieren, fünf Minuten lang tief zu Atmen und sich dabei auf das Atmen zu fokussieren. Gibt man sich dem fünf Minuten lang wirklich hin, dann wird, so Ananga Sivyer, der Nutzen weit über die investierten fünf Minuten hinausreichen, hinein in den restlichen Tag. Regelmäßig kurz zu meditieren sein besser, als gelegentliche lange Einheiten, sagt sie. Täglich morgens und abends fünf Minuten nutzen weit mehr als einmal pro Woche ein einstündiger Meditations-Marathon.

Also: Glücklich durch Meditieren? Es hilft bestimmt. Es fördert Gelassenheit und innere Ruhe. Es vermindert Streß. Und Streß macht nicht nur dumm, sondern auch unglücklich, denn Streßhormone sind die Gegenspieler der Glückshormone.

Ist es da nicht gut zu wissen, daß schon fünf Minuten etwas bringen?!

Die NEUE Emotionale Intelligenz

Was ist denn das jetzt?

Spätestens mit Daniel Golemans Bestseller „Emotionale Intelligenz“ ist das Thema Emotionen/Gefühle aus seinem Nischendasein herausgeholt worden. Die Ergebnisse der Gehirnforschung (z. B. unterhaltsam dargestellt von Friedhelm Schwarz in „Wenn das Reptil ins Lenkrad greift“) belegen, daß wir Menschen im Kern keine rationalen Wesen sind, sondern daß die emotionale Sphäre VIEL stärker ist.

Damit wird der Versuch, das Leben, das Arbeitsleben, das Geschäftsleben rein rational zu bewältigen, ad absurdum geführt. Es ist eine Illusion, zu glauben, daß dies gelingt.

Sind wir denn deswegen unseren Gefühlswallungen und -wandlungen ausgeliefert? Dominieren uns unrettbar die emotional erlernten Verhaltens- und Reaktionsmuster auf ewig? Auch wenn sie zum größten Teil aus der Kindheit stammen? Und auf die heutigen Situationen nicht mehr passen?

Oh nein, ganz und gar nicht!

Wir brauchen zur Lösung zeitgemäße Instrumente, die wir einsetzen können, um uns von solchen emotionalen Mustern zu befreien. Und zwar schnell, nicht erst nach Monaten oder Jahren mühevoller Arbeit. Wir brauchen die „NEUE Emotionale Intelligenz“.

Die „Neue Emotionale Intelligenz“ (N.E.I.) umfasst die Fähigkeit und die Fertigkeiten, mit emotionalen Reaktionen und Blockaden so umgehen zu können, dass dadurch die eigene Möglichkeit, intelligent und mit sozialer Kompetenz zu handeln, erhalten bleibt oder schnell wieder hergestellt wird. Dies setzt ein gewisses Mass an Bewusstheit oder Achtsamkeit ebenso voraus wie ein Beherrschen entsprechender Instrumente zur Klärung der emotionalen, dysfunktionalen Reaktionen. 
(Detlev Tesch)

Wie helfen diese Instrumente?

Wenn beispielsweise im unpassenden Moment Wut in Ihnen aufsteigt, oder eine alte, irrationale Angst Sie zu lähmen droht, ermöglichen sie es Ihnen, diese - und andere - Emotionen zu entschärfen, im Idealfalle sogar produktiv umzuwandeln.

Je eher diese Instrumente eingesetzt werden, desto mehr Schaden kann abgewendet werden: Wut, Angst und andere starke Emotionen bedeuten Streß für unser psychosomatisches System. Streß bedeutet Ausschüttung von Streßhormonen, u. a. Adrenalin. Das wiederum bedeutet eingeschränkte Intelligenz, Denkfähigkeit und Gedächtnisleistung, weil die Funktion der Nervenzellen beeinflußt wird.

Zugespitzt können wir sagen: Streß macht dumm! (Das erkennen meine Klienten und Teilnehmer seit vielen Jahren)

Z. B. treffen wir unter entsprechendem Streß selten gute Entscheidungen. Und oft genug sagen wir etwas, das wir im nächsten Moment am liebsten ungeschehen machen würden. Usw.

Emotionen und emotionsbedingte Reaktionen zu entschärfen, aufzulösen oder umzuwandeln verhilft uns folglich zu besseren Entscheidungen, besseren Problemlösungen, besseren zwischenmenschlichen Beziehungen (privat und beruflich) besseren Gesprächs- und Verkaufsergebnissen. Es trägt zu besserem Betriebsklima bei, zu weniger krankheitsbedingten Fehlzeiten, zu höherer Produktivität.

Deswegen brauchen wir die Neue Emotionale Intelligenz, und mit ihr die Energetische Psychologie (siehe auch: >Emotionale Freiheit).

Quelle: http://www.webtesch.de/N.E.I..html

Viele Grüße
Detlev Tesch


Add to Technorati Favorites

Weitere Beiträge