Archiv der Kategorie 'Glück'

Wie wir konstruktiv mit “schlechten” Gefühlen umgehen können

Ralf Senftleben hat einen guten Artikel zum Thema “Konstruktiv mit den eigenen Gefühlen umgehen” geschrieben. Er sagt, daß wir auf dem Weg zum Erfolg immer wieder Zweifeln, Verwirrung, Frustration oder Angst begegnen. Wenn wir diesen Gefühlen nicht konstruktiv begegnen, kann es vorkommen,

  • “dass wir alles hinschmeißen,
  • gelähmt sind und uns selbst blockieren,
  • Kurzschluss-Entscheidungen treffen
  • oder andere Dinge tun, die wir später bereuen.”

Ralf empfiehlt drei nützliche Schritte um mit den eigenen Gefühlen, Ängsten, Zweifeln und Frustrationen umzugehen (gerafft):

  1. Akzeptieren, daß diese Gefühle normale Erscheinungen auf unserem Weg zu einem besseren Leben sind.
  2. Lernen, die Gefühle wahrzunehmen statt sie zu verdrängen Das macht 80% des Weges zu einem guten Gefühlsmanagement aus.
  3. Lernen, die Gefühle in eine gewünschte Richtung zu lenken.

Für mich bleibt hier die wichtige Frage offen, wie die Gefühle gelenkt werden können, wie wir aus einem unglücklichen in einen glücklichen Zustand kommen. Und genau das scheint mir der Knackpunkt zu sein.

Hier ist meine Ergänzung (Kommentar), die ich dort geschrieben habe:

***

Angst, Zweifel, Frust und Verwirrung sind tatsächlich Gefühle, die vielen Menschen in die Quere kommen, die zu Blockaden und schlechten Entscheidungen führen.

Weil viele (die meisten?) Menschen nicht recht wissen, wie sie damit umgehen sollen, gibt es eine Menge Schwierigkeiten. Eine häufige Reaktion ist: die Gefühle unterdrücken. Auch wenn das zunächst eine Erleichterung sein mag, tut es auf Dauer nicht gut. Psychosomatische Krankheiten sind oft die Folge.

Auch ich bin der Meinung, daß es wichtig ist, die Emotionen zu akzeptieren und wahrzunehmen. Gefühle zu lenken kann allerdings eine riesige Herausforderung sein und Menschen vor große Probleme stellen. Wer beispielsweise schon mal mit großer Trauer, Enttäuschung oder Liebeskummer umgehen mußte, wird das gewiß bestätigen.

Warum aber ist das so schwierig?

  1. Gefühlsreaktionen sind viel schneller als unser Bewußtsein. Es dauert beinahe doppelt so lange bis uns etwas bewußt wird, wie Körper und Gehirn für emotionale Re-/Aktionen brauchen. Der Affekt ist viel schneller als der Verstand. So kommt es dazu, daß wir manchmal schnell etwas sagen oder tun, das wir später bereuen.
  2. Kinder haben das Problem, daß Emotionen sie langfristig beeinträchtigen, meist noch nicht. Ich gebe in meinen Seminaren gerne dieses Beispiel:
    Kinder spielen im fröhlich Sandkasten. Plötzlich bricht Streit um ein bestimmte Spielzeug aus, das zwei unbedingt genau gleichzeitig haben wollen. Keiner gibt nach. Gerangel… Geschrei… Tränen. Etwa eine halbe bis eine Minute später ist das Theater schon wieder vorbei und die Kinder spielen fröhlich im Sandkasten.
    Viele “Erwachsene” sind noch Stunden, Tage, vielleicht Jahre später sauer (das kenne ich; ich war früher auch so ;) ).
    Was ist der Unterschied?

    Bei den Kindern fließt die Emotion, die Energie einfach durch. Bei den Großen bleibt sie stecken, staut sich auf und wird manchmal im Lauf der Zeit noch schlimmer. Es gibt Blockaden und andere Phänomene im Energiesystem (vgl. Akupunktur-System), die das glatte Durch-Fließen der Energie be- oder sogar verhindern.

Gefühle zu lenken/managen ist ein wertvoller Ansatz, der allerdings viel Achtsamkeit, viel Training und viel Zeit erfordert.

Was können Sie sonst noch tun?

Wie wäre es damit, das Fließen der Emotionen wieder zuzulassen bzw. wieder herzustellen?

Wie das geht? Ich dachte schon, Sie würden nicht fragen… ;)

Es gibt eine Methode, die genau dazu da ist. Sie heißt EmoTrance (Emotionale Transformation; entwickelt von Silvia Hartmann). Außerdem gibt es eine einfache und kostenlose Einführung. Links dazu finden sich z. B. hier:
http://plaudertesch.wordpress.com/2008/02/15/die-emotrance-fibel-ist-da/

Mit ein wenig Übung kann man direkt in der Situation, also genau dann, wenn das Gefühl aufkommt, Entlastung finden, die Emotion abließen lassen und sich wohl fühlen.

Einfach mal ausprobieren. Es kostet nichts außer ein wenig Zeit. Ich finde, das lohnt sich.

***

Nun, natürlich ist auch mit EmoTrance der Weg zur Perfektion recht lang. Ein Beispiel aus meinem Leben:

Heute habe ich mir eine Schutzhülle für meinen iPod gekauft. Ich hatte relativ klare Vorstellungen davon, was für mich infrage kommt, und insbesondere: was nicht.

So schaute ich mir in dem Laden die vorhanden Hüllen an, um zu sehen, welche mir am besten gefällt, und ob ich die kaufen will. Ein hilfsbereiter junger Verkäufer fragte mich: “Kann man Ihnen irgendwie helfen…?” Vielleicht nicht die beste Art, einen Kunden anzusprechen, aber … na ja…
“Ich schaue mir die verschiedenen Schutzhüllen an, weil ich eine für meinen Classic kaufen will…” war meine Antwort. Eifrig meinte dann der Verkäufer: “Also als Hülle für den iPod kann ich Ihnen diese hier bestens empfehlen, die ist…” Ich weiß gar nicht mehr, ob er noch dazu kam ein Feature des Produkte zu nennen, denn ich ging etwas pampig dazwischen: “Ich glaube, daß es jetzt weniger darum geht, was Sie gut finden, als um das, was mir gefällt, oder?” Der junge Mann hatte nämlich auch noch das Pech gehabt, genau auf die Art von Produkt zu zielen, die ich ganz und gar nicht haben will. Dumm gelaufen.

Wir könnten jetzt darüber reden, wie sich Gespräche mit Kunden besser führen lassen, wie man solche Pannen vermeidet, doch darum geht es hier nicht.

Vielmehr ist bemerkenswert, daß ich meine pampige Laune bemerkt habe (seit ein paar Tagen ist bei mir innerlich einiges los!) und sie gleich loslassen konnte – mit EmoTrance. Die Energie floß ab und ich war schnell wieder frei davon. Früher hätte ich das vermutlich noch eine Weile mit mir herumgeschleppt und hätte geschmollt. Nicht, daß mir das geholfen hätte… ;)

Und so ist das Leben leichter. Ich fühle mich jetzt – seit ich den “Zwischenfall” bewältigt habe – deutlich besser als am Vormittag. Die Energie, die aufgestaut war und zu der pampigen Reaktion geführt hat, ist raus und deswegen fühle ich mich besser, viel glücklicher, kann das sonnige Wochenende genießen.

Dafür danke ich dem übereifrigen Verkäufer.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Lachen macht glücklich :D

Lachen ist gesund. :-)

Das weiß der Volksmund seit Jahrhunderten. Inzwischen ist auch unsere Wissenschaft auf diesen Trichter gekommen: Die PNI (PsychoNeuroImmunologie) befaßt sich mit den Wechselwirkungen von Psyche, Emotionen, Nervensystem und Immunsystem - wir können deswegen auch von Psychosomatik reden. Man hat herausgefunden, daß die Botenstoffe unseres Körpers, die mit unseren Emotionen verbunden sind, auch die Immunzellen (die sich z. B. der Krankheitserreger annehmen) beeinflussen.

Wer viel lacht wird somit nicht nur fröhlicher und glücklicher, sondern auch gesünder. Einer, der das früh erkannt und genutzt hat, ist der amerikanische Arzt Dr. Patch Adams (im Film dargestellt von Robin Williams). Sein Einsatz von Humor und Clownerie in der Medizin brachte erstaunliche Erfolge.

Wußten Sie, daß es inzwischen sogar eine eigene Wissenschaft gibt, die sich ganz dem Lachen widmet? Das ist die Gelotologie. “Als therapeutische Anwendung gelotologischer Erkenntnisse gelten die sogenannten Humor-Therapien bzw Lachtherapien (englisch: Humour and laughter therapy).” Also: glücklich statt trübsinnig, depressiv, verstimmt und zwar durch Lachen.

Es heißt, Lachen wirke sich günstig aus auf:

  • Stress (vermutlich der Glückskiller Nr. 1)
  • Schmerz
  • Infektionen
  • Sauerstoffversorgung des Gehirns (hat große Auswirkungen auf unsere Stimmung und damit auch auf unser Glücksempfinden)
  • Herz-Kreislaufsystem
  • Stoffwechsel
  • geistige Entspannung (auch wichtig, um sich glücklich zu fühlen).

Nicht übel für etwas, das man ganz kostenlos haben kann. Und auch ohne jeden Grund – das ist der Ansatz des sogenannten Yogalachen oder Lachyoga. Der Weg zum Glück, zum Glücklich-Sein ist also ein kurzer.

Na dann wollen wir mal – und ganz ohne zuzahlungspflichtiges Rezept etwas für Gesundheit und Glück tun. Und weil Kinder das immer noch besser drauf haben als wir “Erwachsene”, und weil Lachen ansteckend ist, holen wir uns ihre Hilfe:

Weil es so schön war gibt’s noch ein Extra…

Hat Sie das zum Lachen gebracht? Bitte klicken Sie auf “Kommentare” und schreiben Sie Ihre Reaktion.

Herzliche, lachende Grüße
Detlev Tesch

Läßt geringes Selbstwertgefühl das Gehirn schrumpfen?

Drunk and unhappyBBC News berichtete von einer Studie die von Dr. Sonia Lupien, Mc Gill Iniversity, Motreal, Kanada durchgeführt wurde. Dieser Studie zufolge droht den Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, eher als anderen, daß im Alter die Gedächtnisleistung nachläßt und das Gehirn schrumpft. D. h. un-glücklich zu sein schlägt sich auf den Körper nieder.

Dr. Lupien hatte 15 Jahre lang Gehirnbilder von 92 Senioren untersucht. Sie fand, daß die Gehirne der Menschen mit geringem Selbstwertempfinden bis zu 20% kleiner waren als bei denen, die sich selbst höher schätzten. Außerdem brachten diese Personen geringere Leistungen in Gedächtnis- und Lerntests.

Diese physichen Veränderungen gehen möglicherweise auf den Einfluß von Streßhormonen zurück (abc.net.au). Die Streßhomone führen dann auch zu geringeren intellektuellen Leistungen. Wenn wir viel Adrenalim im Blut haben, können wir uns schlechter erinnern (denken Sie an Prüfungssituationen) und wir können Iformationen schlechter speichern. Viel Streß = Mangel an Glück. Und der macht dumm.

Diese Atrophie (Schrumpfung) des Gehirns ist aber vermutlich umkehrbar. Dr. Lupien berichtete von Daten über Tiere und einige Menschen, die zeigten, daß ein abwechslungsreicheres Umfeld die Gehirnstrukturen normalisieren könne.

Lupien meint, daß die nachlassende Gedächtnisleistung eine selbsterfüllende Prophezeiung sein könne: Diese Befürchtung führt zu negativen Gedanken und Ängsten [also auch zur Ausschüttung von Streßhormonen], was wiederum zu physischen und mentalen Beeinträchtigungen führt.

Die verbreitete Auffassung, daß es “normal” sei, wenn im Alter das Gedächtnis nachlasse, könnte also genau das erst erzeugen, was sie voraussagt.

Würde aber, meint Dr. Lupien, die Öffentlichkeit davon informiert, daß es möglich ist, die Gedächtnisleistung sogar zu steigern, und daß es normal sei, ein erfülltes Leben zu führen, könnte es gelingen, statt des negativen Denkens das Selbstwertgefühl der Bevölkerung insgesamt zu heben und viele der geschilderten “altersbedingten” Probleme zu vermeiden.

Tja, das zeigt für mich wieder einmal, wie sehr unser Denken/Glauben und Fühlen auch über unseren Körper bestimmt und oft das erzeugt, was befürchtet wird. Es gibt also Anzeichen dafür, daß das medizinisch nachweisbare Folgen für materielle Strukturen des Körpers und für das Gemütsleben hat. Wer trübe Gedanken, ungute Gefühle und ein geringes Selbstwertgefühl hegt (diese Dinge hängen miteinander zusammen), geht sozusagen ein Risiko für Gesundheit und Wohlbefinden ein. Wer glücklich(er) ist, tut damit sofort einiges für die Gesundheit, sowie für ein angenehmeres Leben und eine bessere Leistungsfähigkeit im Alter.

Hier geht es aber nicht um plattes “positives Denken” im Sinne von “rosarote Brille”.

Sondern darin sehe ich wieder den großen Wert, den die Energetische Psychologie hat – z. B. Methoden wie EmoTrance oder EFT – indem sie uns zeigt, wie wir unnötige negative Gefühle auflösen oder umwandeln können. Damit reduzieren wir Streß und beugen allen Anschein nach auch mehr oder weniger schweren körperlichen Folgen vor. Das macht uns jetzt glücklicher und sorgt auch für mehr Glück im Alter.

Informieren Sie sich doch mal über diese Methoden. Sie sind leicht zu lernen und anzuwenden. Was Sie gewinnen ist ein allmählicher Anstieg Ihrer persönlichen Lebensqualität. Daß sich damit oft auch der berufliche Erfolg verbessert, können wohl getrost in Kauf nehmen.
Manche tun sich leichter wenn Sie gemeinsam mit einem Coach arbeiten, andere lernen gern in einer Seminargruppe.

Das Wichtige ist, daß Sie etwas unternehmen.

Viele Grüße
Detlev Tesch

3 Tips um morgens glücklicher aufzustehen

Gelbes Bäumchen im SonnenlichtVielleicht geht es Ihnen ja auch so. Morgens, insbesondere wenn der Wecker lärmt, ist mein System meist nicht gleich in der Lage, munter loszulegen. Ich bin selbst dann, wenn ich ohne Wecker aufwachen darf, erst mal noch recht träge und auch nur bedingt ansprechbar, denn ich brauche einfach eine gewisse Anlaufzeit.

Ich habe nun einige Dinge entdeckt, die wir noch vor den Aufstehen tun können, um den Morgen glücklicher zu gestalten und den Tag auf eine bessere “Schiene” zu setzen.

Probieren Sie doch mal dies aus – einzeln oder alles zusammen:

  1. Ausgiebig recken und strecken
    Unsere Muskeln verkürzen sich, wenn wir eine Weile gelegen haben. Wenn Sie einen Hund oder eine Katze haben, dann wissen Sie gewiß, was diese Tiere tun, wenn sie nach längerem Liegen aufstehen. Mir ist das bei der Hündin einer Freundin mal sehr deutlich aufgefallen:
    Ich kam dort an, ohne daß das Tier “vorgewarnt” war (sie hatte mich nicht gehört). Nun ergab sich ein interessantes Spiel. Sie freute sich, wedelte und wollte mich begrüßen. Aber zuerst mußte sie durch ihr angeborenes Streching-Programm durch. Da war also das Strecken und gleichzeitig das Begrüßenwollen. Das Strecken ließ sich aber nicht unterdrücken.
    Auch uns Menschen tut es gut, uns nach dem Schlafen erst einmal genüßlich zu recken und zu strecken. Wir können uns dadurch beweglicher und weniger steif fühlen. Außerden bereiten wir den Körper besser auf das Aktivsein vor.
  2. Zehn tiefe Atemzüge
    Atmen Sie sechs Sekunden lang tief in den Bauch hinein ein, halten Sie drei Sekunden lang den Atem an, atmen Sie in sechs Sekunden ganz aus, halten Sie wieder drei Sekunden lang den Atem an. Dann machen Sie noch neun weitere Atemzüge im 6-3-6-3-Rhythmus. Das bringt dem Körper und insbesondere dem Gehirn mehr Sauerstoff, liefert mehr Energie, macht uns wacher und hebt die Stimmung in Richtung Glücksgefühl.
  3. Den Körper fühlen und lockern
    Nun setzen Sie sich auf die Bettkante. Fühlen Sie – vielleicht mit geschlossenen Augen – in Ihren Körper hinein. Finden Sie Stellen im Körper, die ein wenig Lockerung gebrauchen können. Dann stellen Sie sich vor, daß Ihr Atem als angenehm Wärmestrom in diese Stellen hinein fließt und lassen Sie die Spannung los (das ist so ähnlich wie wenn Sie eine feste Faust machen und dann die Hand entspannen). Vielleicht hilft auch ein lockeres Schütteln.

So. Das Ganze dauert vielleicht fünf Minuten. Mir geht es danach besser: ich fühle mich wacher, lebendiger und – ja – auch glücklicher. Ich finde, besser kann man die ersten fünf Minuten des Tages kaum investieren.

Was machen Sie, um Ihren Tag gut anzufangen? Schreiben Sie’s in einen Kommentar… Ich freue mich auf Anregungen.

Depression = Unglücklich. Helfen Medikamente?

gefangen-arrested 2Wer jetzt denkt: “Ich habe doch keine Depression, also geht mich das nichts an”, könnte danebenliegen. Depression und depressive Verstimmungen scheinen immer öfter vorzukommen. Manche Fachleute gehen davon aus, daß nahezu jeder Mensch in seinem Leben mindestens einmal an Depression leide.

Wer depressiv ist oder gar an Depression leidet, ist bestimmt nicht glücklich und würde diesen Zustand gerne ändern. Fragt sich oft: Was tun? Medikamente – Antidepressiva – werden immer häufiger als das Mittel angesehen.

Depression gilt als eine psychische Erkrankung.

Auch wenn nicht jede depressive Verstimmung und jedes Motivations-Tief eine “echte” Depression sind, so ist dennoch bei Wikipedia zu lesen: “In den vergangenen Jahren wurde in den entwickelten Ländern ein starker Anstieg der depressiven Erkrankungen beobachtet, ganz besonders in den hoch industrialisierten Ländern. Die Ursachen dafür sind noch unklar, häufig wird jedoch der Stress in der Gesellschaft (in Form von gestiegener Beanspruchung und Unsicherheit durch die persönliche und berufliche Situation) mit verantwortlich gemacht.”

Als Ursachen werden viele verschiedene Möglichkeiten und Theorien diskutiert.

Und so gibt es auch eine Reihe unterschiedlicher Ansätze zur Behandlung der Depression – Psychotherapie, Medikamente (z. B. Johanniskraut, SSRI=Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer, andere Antidepressiva), Lichttherapie, elektrische Stimulation, Ernährung usw.

Gerade die SSRI sind in den vergangenen 15 Jahren bei Ärzten immer populärer geworden, berichtet die Financial Times (FT), weil sie als sicherer gelten als die trizyklischen Antidepressiva, bei denen ein großes Risiko der Überdosierung bestehe.

2006 wurden in England 31 Millionen Rezepte für Antidepressiva ausgestellt. 27 Prozent mehr als 2001.

Psychologen der Universität von Hull in England haben nun, so berichtet die FT (”Studie zieht Antidepressiva in Zweifel”), in einer sogenannten Metastudie die Wirkung von Medikamenten gegen Depression untersucht. Das Ergebnis beschreibt Professor Irving Kirsch so: “Der Unterschied in der Besserung ist zwischen den Patienten, die Placebos nehmen und denen, die Antidepressiva nehmen, nicht groß. Das bedeutet, daß es depressiven Menschen auch ohne chemische Behandlung besser gehen kann. Angesichts dieser Ergebnisse gibt es wenig Grund, antidepressive Medikamente zu verschreiben, außer bei schwer depressiven Patienten.”

Andererseits nennen manche diese Medikamente den größten Durchbruch in der Behandlung von Depressionen in den vergangen 20 - 30 Jahren.

Gemäß Alison Cobb kennen sich aber zu wenige Ärzte in alternativen Therapien für Depression aus, z. B. Bewegung und Sport an der frischen Luft oder psychologische Therapien.

Tja, worauf keine dieser Studien und Berichte eingegangen ist, das ist die energetische Seite. Depression scheint häufig mit einem Energiemangel verbunden zu sein. Somit können auch Akupunktur oder entsprechende Kräuter (gemäß TCM oder Ayurveda; etwa Ginseng, Ingwer und viele andere) helfen, ebenso Atemübungen, Tai Ji, Qi Gong.

Auch die Ernährung kann eine große Rolle spielen, denn es scheint, daß bestimmte Vitamine, Mineralien und auch Omega-3-Fettsäuren einen erheblichen Einfluß haben können (vgl. z. B. Andreas Jopp: Risikofaktor Vitaminmangel, Stuttgart 2002, S. 138 - 142).

Dr. Bonnie Spring vom MIT in Boston hat gesagt: “Wir sind immer wieder überrascht davon, wie eine einzige Mahlzeit den geistigen Zustand eines Menschen positiv oder negativ beeinflussen kann.” (in: Klaus Oberbeil: Neugeboren durch Biostoffe, München 1996, S. 183) . Die Biochemie der Nerven, also auch die Versorgung mit den nötigen Grundstoffen (einschließlich der richtigen Fette!), ist also mit entscheidend für Ausgeglichenheit, Seelenruhe und inneres Gleichgewicht.

Gerät der Nährstoffhaushalt der Nervenzellen aus dem Lot, wird die Stimmung dumpfer, düsterer, nervöser, unruhiger usw. (Oberbeil S. 179 - 209) wir werden dann also unglücklich. “Um glücklich zu sein, brauchen Sie gesunde Nervenzellen” und die Glückshormone aktiviert man z. B. mit eiweißreicher Kost, Vitamin C und Vollkornprodukten (Oberbeil, S. 194). Auch Magnesium scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen.

Schließlich ist da noch die Energetische Psychologie. Auch sie wirkt auf das Energiesystem, aber anders als die Akupunktur, kommen wir dabei ganz ohne Nadlen aus. Es genügt – in den Varianten von EFT – ein Klopfen, Reiben, Drücken, oder einfach rein mentale Arbeit wie in EmoTrance .

Die EP kann meiner Ansicht nach jede Behandlung einer Depression und schon überhaupt einer depressiven Verstimmung unterstützen und vermutlich drastisch verkürzen.

Sind wir erst mal raus aus diesem Stimmungsloch, dann können wir auch wieder glücklich sein. Kümmern wir uns rechtzeitig um gescheite Bewegung und Ernährung, fallen wir womöglich gar nicht erst rein.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Risikofaktor Vitaminmangel
Neugeboren durch Biostoffe

Ein Segen

Von Silvia Hartmann

I might not know who you are,
And I might never meet you,
But I know that you come from the Creative Order,
And that YOU are endowed with EVERYTHING it takes
To be successful and HAPPY in this life.

I wish YOU from the very bottom of my heart,
And with all I have to give,
That your best dreams
WILL come true for you;

That you WILL find that which you are seeking,
And that what life will bring for you,
Should be even better still than that,
and hold along the way,
many wonderful surprises.

So shall it be!

Deutsche Fassung Detlev Tesch

Ich weiss vielleicht nicht, wer Du bist,
Und vielleicht begegne ich Dir nie,
Doch ich weiß eines ganz gewiss:
Auch Du bist von der Schöpfungsordnung,
Und Du
hast ALLES schon, was man braucht,
Um in diesem Leben erfolgreich zu sein und GLÜCKLICH.

Ich wünsche DIR vom Grunde meines Herzens,
und mit allem was mir zu Gebote steht:
Mögen Deine schönsten Träume
Wahr werden für Dich.

Dass Du findest, was Du suchst,
und dass, was das Leben Dir bringt,
Sogar noch besser sei als dies,
Und auf dem Wege noch für Dich
manch’ wunderbare Überraschung berge.

So soll es sein!


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