Archiv der Kategorie 'Gefühle'

Wer hat Dich geärgert?

Mein Mann/Chef/Kind/Koch… Meine Frau/Kollegin/Kellnerin… hat mich geärgert!

Schon mal gehört (oder selber gesagt), daß man von jemandem geärgert wurde? Oder enttäuscht, traurig gemacht? Oder daß irgendeine andere Emotion von jemandem „gemacht“ wurde? Oder auch daß jemand einen gestreßt hat?

Na, schauen wir mal hin.

Eine Emotion ist ein Geschehen, daß in einem Menschen entsteht. Diese Entstehung basiert auf weitgehend programmierten Abläufen psychischer und biochemischer Art.

Läge eine andere Programmierung vor, gäbe es andere Emotionen.

Das was andere tun, ist ein äußeres Ereignis. Die Reaktion darauf, ein inneres Ereignis, ganz individueller Art.

Ganz individuell? Ja, denn nicht alle Menschen regen sich über dieselben Dinge auf, nicht alle reagieren auf dieselben Tatsachen mit Traurigkeit, nicht alle reagieren auf dieselben Stressoren auf dieselbe Art und Weise.

Es gibt da zwar viele, die ähnlich reagieren, aber es gibt eben die vielen Unterschiede.

Woher kommen die?

Tja, ich nenne das manchmal das innere „Strickmuster“. Aus unserer Lebensgeschichte formen sich bestimmt innere Reaktionsmuster. Das sind Programmierungen, die zu Reaktionen/Verhalten führen. Die sind von Mensch zu Mensch mehr oder weniger verschieden.

Folglich ist das, was wir innerlich erleben (Emotion), wenn irgendetwas geschieht, unser eigenes Produkt, ist selbst gemacht. Wenn auch nicht absichtlich.

Warum meinen aber so viele, daß die Anderen verantwortlich seien?

Na ja: Die Emotionen entstehen ohne unser bewußtes Zutun und viel schneller als der Verstand reagieren kann. Wenn uns eine Situation bewußt wird, sind die Emotionen auch schon fertig. Wir kriegen also kaum mit, wie sie entstehen, wie wir sie herstellen.

Also hat es den Anschein, als seien es die Anderen, die das „machen„.

Somit sind wir für unsere Emotionen/Gefühle selbst verantwortlich – auch wenn wir nicht an ihnen Schuld sind.

Wie seht Ihr das?

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Das Thema Wirklichkeit und Wahrnehmung war ja schon mal dran. Nun habe ich die Information gefunden, daß unser Geruchssinn sehr von Worten abhängig sein kann.

Es hieß, daß Forscher an der Universität Oxford in einem Experiment interessante Ergebnisse fanden. Wird uns Menschen ein und derselbe Geruch präsentiert, dann wird die Reaktion völlig unterschiedlich ausfallen, wenn wir verschiedene Wörter dazu lesen – etwa „Cheddar“ (ein Käse) oder aber „Körpergeruch“. Im ersten Fall wurde in der Studie der Geruch als angenehm, in zweiten als unangenehm beschrieben.

Faszinierend.

Sogar reine Luft kann plötzlich anfangen zu stinken, wenn die passenden Gedanken da sind. Unser Gehirn reagiert auf erwartete Gerüche. Und die Erwartung „angenehm“ aktiviert andere Hirnregionen als „unangenehm“.

Und meines Erachtens hat das viel mit Gefühlsreaktionen zu tun, nicht nur mit Gedanken.

Was wir für unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit oder Realität halten, ist also eher ein Konstrukt, etwas das wir selber konstruieren, innerlich „basteln“ – wenn auch unbewußt.

Wenn Dir also mal etwas stinkt, muß das nicht unbedingt an dem Ding selbst liegen… ;)

Schönen Gruß

Detlev Tesch

Susan Boyle – das Talent, das Internet-Phänomen

Susan Boyle, ein Talent, das in „Britain’s Got Talent“, der britischen Parallele zu „Deutschland sucht den Superstar“ auftrat, ist zu einem Internet-Phänomen geworden.

Das folgende Video ist eines von mehreren, die auf YouTube zu finden sind. Dieses allein hat (am 30. April 2009) 10.164.275 Aufrufe gehabt!! Es zeigt die Reaktionen des Publikums und der Jury auf den Auftritt des „häßlichen Entleins“. Sie ist 47 Jahre alt, keine Schönheit, und spricht mit recht deutlichem Akzent. Keine Begeisterung, eher im Gegenteil; das kommt in dem Video gut heraus (auch wenn man den englischen Text nicht versteht).

Aber als die Musik spielt und Susan Boyle zu singen beginnt…

Hier ist ein etwas ausführlicherer Bericht (etwa 7 Minuten; halt auch ganz auf englisch), der fast 49 Millionen (49.000.000) mal aufgerufen wurde.

Weil sich das Video leider nicht einbetten läßt, muß man es direkt auf YouTube ansehen:

 Full Version. Susan Boyle – Britain’s Got Talent.

Wenn ich die vier YouTube-Videos über Susan Boyle zusammenzähle, die die meisten Aufrufe bekamen, dann sind das heute insgesamt über 83 Millionen. Hinzu kommen viele Veröffentlichungen im Internet und der Presse. Die größte Verbreitung ist aber sicherlich das Internet, besonders YouTube,

Was ist denn da für eine „Message“ in diesen Videos, in diesem Internet-Musik-Phänomen?

Nun: Wie fühlst Du Dich, wenn Du das Video ansiehst?
Da gibt es (mindestens) zwei Ebenen, die emotional berühren:

  1. Die Stimmung/Schwingung des Liedes selbst, der Musik, des beeindruckenden Gesanges. Das berührt viele Leute auch schon allein, ohne eine Geschichte, die sich darum rankt.
  2. Susans Geschichte in diesem Video. Sie ist zwar kurz, aber eindrucksvoll (auch durch den Filmschnitt). Sie bekommt wegen ihrer äußeren Erscheinung etliche negative Signale. Die Leute machen sich offen über sie lustig.
    Und wenn wir in ehrlich uns hineinspüren, dann haben viele von uns vielleicht auch erstmal ablehnend reagiert. „Was will denn die da?“ Sie sieht eben nicht aus wie das, was wir für üblicherweise einen Star halten. Dann singt sie und alle sind beeindruckt, berührt, gerührt von der Musik, vom Gesang. Die Äußerlichkeiten werden plötzlich so unwichtig…
     

Hier und da kommt vermutlich unbewußt etwas Schuldgefühl auf, weil man sie so abgewertet hat. Definitiv ein Vorurteil – vielleicht erinnern wir uns, wie oft wir Voruteile gehabt haben – denken, wie oft wir schon anderen Menschen so Unrecht getan haben – wie oft uns selbst durch Vorurteile Unrecht getan wurde.

Und schließlich bekommt Susan ihren verdienten Applaus, die Würdigung und Anerkennung. Ein Gefühl von Erleichterung macht sich breit, ein Einstimmen in den Triumph. Susan Boyles Erfolg tut uns gut. Auf vielen Ebenen. Sie steht für unsere eigenen „Vergehen“ und für das, was uns angetan wurde. Ihr Erfolg und die Begeisterung des Publikums erleichtern uns. Das erscheint uns gerecht. Wir fühlen uns besser.

Wir sehen, daß in dieser unserer Welt, die so massiv konditioniert ist, auf Materielles und Äußerlichkeiten abzufahren, sich von Aussehen und Auftreten beeindrucken, ja blenden zu lassen, manchmal eben doch Träume, Können und Herzlichkeit gewinnen können. Das gibt ein Gefühl von Glück.

Einerseits ermutigend und tröstlich. Vielleicht lassen sich manche inspirieren, mehr an sich zu glauben und mehr zu TUN.  

Andererseits vielleicht auch wieder einschläfernd für viele, denn es gibt ja andere, die es für uns tun, Menschen wie Susan Boyle, während wir bequem vor dem Fernseher hocken.

Wie siehst Du das? Klicke oben, unter der Überschrift, auf „Kommentare“ und sag uns Deine Meinung.

Ich wünsche einen schönen Tanz in den Mai mit wundervoller Musik, schönem Gesang und toller Stimmung,

Detlev Tesch

Börsenkurse, Finanzkrise – ein altes Spiel

Hier mal ein Gedicht über die Finanzkrise, fallende Böresenkure, Börsenkrach, Banken.

Dunkle Stimmung am See

Dunkle Stimmung am See

Wenn die Börsenkurse fallen

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird ein bisschen Krieg gemacht.

Nein, nein…. es ist nicht von mir. Und auch wenn es sehr auf die aktuelle Lage zu passen scheint, ist es doch schon ziemlich alt. Kurt Tucholsky hat es 1930 in „Die Weltbühne“ veröffentlicht.

Was sagt uns das Gedicht heute? Unabhängig von der politischen Meinung, die Tucholsky ausdrückt, sehen wir, daß die gegenwärtige Krise nicht neu ist. Die Geschichte zeigt übrigens auch, daß in solchen Zeiten große Vermögen gemacht werden.

Es verlieren regelmäßig diejenigen, die sich von der Angst-Maschinerie gefangen nehmen lassen und „arm denken“. Es gewinnen meist die, die Chancen sehen statt Trübsal, die etwas unternehmen statt zu erstarren.

Es ist entscheidend, wie du in die Welt hinaussschaust. Das, was du suchst, wirst du finden, denn deine innere Verfassung beeinflußt massiv deine Wahrnehmung (nein, die ist ganz und gar nicht objektiv). Auf der emotionalen Ebene im Gehirn – da, wo im Kopf die Gefühle „passieren“ – werden Informationen bewertet, noch bevor sie dir bewußt geworden sind. Deine Gefühle sind schon von deinem biologischen Aufbau her viel schneller als dein Denken.

Deswegen ist emotionale Hygiene – wenn man so will: ein emotionaler Hausputz, ein Aufräumen der Gefühle – so wichtig. Dein innerer Zustand prägt dein Leben!

Wie man das macht? Ein schneller Einstieg ist mit dieser Technik zum flotten Streßabbau möglich. Um in dieser Richtung weiterzumachen, schau dich mal bei EmoTrance.eu um.

Ein schönes Wochenende wünscht

Detlev Tesch

Nachtrag
Ich habe erfahren, daß dieses Gedicht wohl doch nicht von Kurt Tucholsky geschrieben wurde.

Hier ein Zitat von der Homepage der Tucholsky-Gesellschaft:

Angebliches Tucholsky-Gedicht macht Furore

Seit Mitte Oktober wird per Internet das Gedicht Höhere Finanzmathematik verbreitet, das angeblich von Kurt Tucholsky im Jahre 1930 in der Zeitschrift Die Weltbühne veröffentlicht wurde und das geradezu perfekt die aktuelle Finanzkrise beschreibt. Auch wenn sich Tucholsky seinerzeit häufig kapitalismuskritisch geäußert hat, über „Leerverkäufe“ und „Derivate“ hat er nicht gedichtet, schon gar nicht unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel, das nur für Prosatexte reserviert war. Auch unterschied sich der Stil Theobald Tigers – unter dem Tucholsky meist seine Gedichte veröffentlichte – deutlich von dem des tatsächlichen Autors Richard Kerschhofer.

Dass dieses Gedicht mit den Anfangszeilen „Wenn die Börsenkurse fallen“ Tucholsky zugeschrieben wird, ist offenbar Resultat eines Missverständnisses, beziehungsweise einer unglücklichen Verkettung verschiedener Veröffentlichungen in Blogs und Kommentarseiten im Internet. Eine ausführliche Erläuterung findet sich im Sudelblog. Von weiteren Anfragen nach der möglichen Urheberschaft bittet die Tucholsky-Gesellschaft daher freundlichst abzusehen. Auch wenn viele Menschen es offenbar gerne so sehen würden: In der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre war doch nicht alles so wie in der aktuellen Situation.

Nachtrag: Nicht nur im Internet, auch in der Presse wurde das Gedicht mehrfach unter Angabe des falschen Autors verbreitet.

Danke, Conny, für den Hinweis.

Wer ist für meine Gefühle verantwortlich?

Ausdruck

Ausdruck

Ralf Senftleben von „Zeit zu leben“ hat mal wieder einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht: „

Meine Gefühle mache ich mir selbst

Ich habe dort kommentiert und stelle hier eine erweiterte Version meines Kommentars ein.

Hat das etwas mit Glück zu tun, wenn ich mir meine Gefühle selber mache?

Oh ja, hier haben wir es unmittelbar mit einer Tatsache zu tun, die direkt auf unser Glücksempfinden wirkt, auch wenn das vielleicht nicht ganz so unmittelbar einzusehen sein mag.

Doch gehen wir langsam vor.

Ich sehe es auch so, daß wir andere Menschen und selbst Umstände nicht für unsere Gefühle verantwortlich machen können. Unsere Gefühle sind unsere ganz eigenen inneren Reaktionen auf etwas das im Außen oder in unserem Innern geschieht. Was letztlich bedeutet, daß wir auch die Verantwortung für unser Glück haben.

Daran, daß unterschiedliche Menschen sehr verschieden auf dieselbe Situation reagieren können, wird klar, daß diese Reaktionen nicht unbedingt wie Naturgesetze ablaufen. Außerdem werden wir feststellen, daß wir (ein und dieselbe Person) zu unterscheidleichen Zeiten auch die gleiche Situation unterschiedlich reagieren können (z. B. im verlieben oder in depressiven Zustand).

Wieso sehen wir die eigene Verantwortung für unsere Gefühle und unser Glück nicht?

Es ist leicht (und sehr verbreitet), den Eindruck zu haben, es sei anders.

  • Oftmals wird uns schon als Kind eingeredet, daß wir es Schuld sind, daß Mami/Papi sich schlecht fühlt oder böse ist usw., weil wir z. B. unartig gewesen sind. Und hören wir uns doch mal so einige Texte in Volks- und Popmusik an. Immer wieder ist er oder sie ist schuld, daß jemand sich schlecht fühlt und leidet, weil die Liebe nicht erhört wurde usw. Tausendfach finden wir solche Texte.
  • Wir entscheiden nicht bewußt über unsere Gefühle. Die Gefühle werden uns erst bewußt. Weil das so ist kann man schon leicht dem irrigen Glauben verfallen, daß sie nicht von uns selbst gemacht sondern von anderen verursacht werden.
  • In einem Vortrag beim „Europäischen Kongress für Energetische Psychologie und Psychotherapie“ 2007 in Heidelberg hat der amerikanische Wissenschaftler Furman berichtet, daß das Gehirn und der Körper Reaktionen (insbesondere Emotionen) binnen 350 Millisekunden produzieren können (=0,35 sec). Unser Bewußtsein braucht aber etwa 550 Millisekunden (0,55 sec) um etwas wirklich zu registrieren. Somit können uns die Gefühle immer erst bewußt werden, wenn sie „längst“ entstanden sind. Also haben wir den Eindruck, daß wir unsere Gefühle nicht selbst gemacht hätten.

Die Programme, die in der Zeit ablaufen, bevor uns etwas bewußt wird, sind rational nur schwer zu erreichen. Und noch schwieriger zu ändern. Damit kämpfen die Psychotherapie und die Selbsthilfeszene schon lange.

Ist es da ein Wunder wenn Leute meinen, man hätte dagegen keine oder wenig Chancen.

Demgemäß ist es auch nicht gerade einfach, „die Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen“

Ich finde dazu braucht es das, was ich „Die NEUE Emotionale Intelligenz“ (N.E.I.) nenne.

Neue Emotionale Intelligenz – ein Weg zum Glück

Sie geht insofern über die bekannte Emotionale Intelligenz hinaus, als sie erfordert, Methoden und Techniken zu kennen und zu beherrschen, die es uns ermöglichen, bewußt – und am liebsten recht schnell – aus den automatischen Gefühlsreaktionen und Verhaltensmustern, aus Blockaden oder Überdruck herauszukommen.

Wir brauchen geeignete Hilfsmittel, um (wenn wir das wollen) aufkommende Wut, Streß, Angst und andere starke Emotionen so kanalisieren zu können, daß sie uns nicht im ungeeigneten Augenblick lähmen (z. B. Denk- und Gedächtnisblockade in Prüfungssituationen), daß wir nicht unnötig „ausrasten“ (und im Affekt etwas sagen oder tun, das uns im nächsten Augenblick leid tut – kennt das jemand?), damit wir stattdessen intelligent und handlungsfähig bleiben. Der Streß, den wir in solchen Situationen erleben, macht nämlich dumm, blockiert die Arbeit der intelligenten Gehirnzellen.

Auf dem Kongreß, den ich schon erwähnt habe, sind eine Menge an Methoden vorgestellt worden, die das leisten. Manche davon sind speziell für professionelle Helfer gemacht worden, um deren Arbeit schneller und wirksamer zu machen. Andere sind bestens auch für die Selbsthilfe geeignet. Unter denen sind meine Favoriten EmoTrance und EFT.

Wenn wir solche Dinge gelernt und geübt haben, wird es uns viel leichter fallen, die Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen (was manche Menschen dennoch schlichtweg ablehnen werden), ein selbstbestimmtes Leben zu führen und uns vor Manipulationen von außen zu schützen.

Das ist ein unschätzbarer Trumpf für unsere Lebensqualität und die ist mit-entscheidend dafür, wie glücklich wir uns fühlen.

Ist N.E.I. nur etwas für das Privatleben oder auch für den Beruf?

Und unterschätzen wir doch bitte auch nicht, welche Wirkung die N.E.I. im beruflichen und geschäftlichen Bereich hat.

Welche Streßfaktoren haben Sie in Ihrem Berufsalltag?

Nörgelnde Kunden? Fiese Kollegen? Eine gemeine Cheffin? Hemmungen Kunden anzurufen? Zu viel zu tun? Große Hektik? Was noch?

Stellen Sie sich bitte einmal vor wie es ist, daß vieles davon Sie nicht mehr oder kaum noch aus der Ruhe bringen kann. Stellen Sie sich vor, wie Sie trotz aller Anforderungen innerlich gelassen bleiben und klar nach Prioritäten entscheiden, welche der Aufgaben zuerst angegangen werden. Wie Sie sich von der Hektik anderer nicht anstecken und stressen lassen. Wie Sie innerlich ruhig und stark mit den schwierigen Menschen umgehen. Wie Sie ihren Ärger, Frust usw. nicht mit in den Feierabend nehmen.

Würden Sie sagen, daß das glücklich macht oder wenigstens dabei hilft?

Sehen Sie, wieviel das für die Produktivität und Qualität Ihrer Arbeit tun kann? Sehen Sie, wie das Ihrer Arbeitszeit ein anderes Gefühl und eine andere Qualität geben kann? Was würde das für Ihr Leben bedeuten?

Schauen Sie mal hin:

http://www.webtesch.de/N.E.I..html

EmoTrance

Es ist möglich!

Wollen Sie’s?

Viele Grüße

Detlev Tesch

Faszinierende Unterwasserwelt

Staunen ist etwas, das uns helfen kann, Glücksgefühle zu entwickeln. Diese faszinierenden Bilder von Lebewesen unter Wasser machen vielleicht sogar auf eine gute Art sprachlos.

Ich finde es fast atemberaubend, was diese Lebewesen so leisten, ohne sich groß anzustrengen: Licht, ja geradezu Leuchtreklamen erzeugen, Formen und Farben ändern, sich perfekt verstecken…

David Gallo, der Wissenschaftler, der den Vortrag hält, den wir in diesem Video sehen können, sagt, daß wir wohl nur 3 Prozent dieser Unterwasserwelt kennen. Und daß in Bereichen, die man früher für völlig unbelebt und lebensfeindlich gehalten hat, es mehr Arten gebe als im Regenwald.

Also: Sehen und staunen…

(Gallo spricht englisch, aber die Bilder brauchen letztlich keine Sprache. Die Aufnahmen von den leuchtenden Wesen stammen aus der Tiefsee, die anderen aus eher flachem Wasser)

So, und was fühlen Sie jetzt?

Schreiben Sie einen Kommentar…

Danke und bis bald

Detlev Tesch

EmoTrance-Website auf deutsch

EmoTrance.euJetzt ist es endlich soweit: Die erste deutsche Website, die ganz EmoTrance gewidmet ist, steht jetzt zur Verfügung.

EmoTrance ist diese einfache Technik um negative Gefühle zu bewältigen, um vom Frust zur Freude, ja zu Glücksgefühlen zu kommen.

Seit sich Akupunktur auch bei uns im Westen verbreitet hat, weiß man, daß wir nicht bloß einen materiellen Körper haben, sondern auch ein Energiesystem. Die Energiebahnen, die in der Akupunktur Meridiane heißen, werden auch von unseren Gefühlen beeinflußt. Dabei kann es zu Störungen im System kommen. Und dann sind wir beispielsweise sehr anfällig für bestimmte emotionale Reaktionen. Wir werden bei bestimmten Dingen schnell wütend oder traurig, ängstlich oder eifersüchtig usw.

Wenn diese Störung weg ist, kommt es nicht mehr zu diesen Reaktionen oder sie sind bei weitem keine so große Belastung mehr. Wir können dann klarer denken, bessere Entscheidungen treffen, haben mehr Spaß und Freude im Leben.

Dazu ist EmoTrance da.

Bislang gab es deutsche Informationen zu EmoTrance bei einigen Anwendern und Trainern, allerding meist eher spärlich. Mehr gab es schon bei WebTesch.de.

Und jetzt ist EmoTrance.eu da. Hier steht EmoTrance im Mittelpunkt und nicht am Rande ;)

Die Informationen werden im Laufe der Zeit weiter anwachsen. Es lohnt sich also, immer wieder mal reinzuschauen. Die einfachen Grundlagen können Sie dort jetzt schon lernen.

Ach ja: Und es gibt eine befristete Sonderaktion mit vergünstigten Preisen für EmoTrance-Sitzungen!! Aber die Anzahl ist begrenzt – also: nicht unnötig zögern… damit Sie eine der zehn Stunden abbekommen. -> EmoTrance.eu. EmoTrance hilft glücklich sein ;)

Viele Grüße

Detlev Tesch

Opfer fühlen sich unglücklich können aber Unglaubliches erreichen

Dieses Video steht schon eine Weile auf YouTube…

Es ist eine politische „Werbung“ und Anti-Propaganda… Doch darum geht es mir (jetzt) gar nicht…

Ich finde den dokumentarischen Teil aus der Tierwelt äußerst interessant.

Die ersten zwei Minuten kann man in diesem Falle ignorieren oder überspringen. Dann kommt etwa zwei Minuten lang, das worauf es mir ankommt. Bevor ich diesen Film sah, hatte ich so etwas noch nicht zu Gesicht bekommen, ja noch nicht einmal davon gehört.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten.

Es geht völlig gegen die „Da kann man halt nichts machen“ Haltung, gegen die sind eben stärker/am längeren Hebel usw.

Eine interessante Perpektive.

Ich bin SEHR gespannt darauf gespannt, was SIE dazu meinen.

Viele Grüße

Detlev Tesch

Stimmungsbilder

Bilder transportieren Emotionen, Stimmungen.

Ich habe hier einige Bilder aus dem Internet zusammengetragen. Fühlen Sie doch mal hin, was diese Bilder in Ihnen auslösen. Eine kleine Gelegenheit für bewußte Selbsterfahrung.

Welpe

herbstlaub rot

Sonnenuntergang am Strand

Goldfischglas

Vogelflug

Kätzchen

Fuji

Winterblick aus demFenster

Freunde

Löwenfamilie

Eisig

Nun, wie war das für Sie?

Klicken Sie auf „Kommentare“ und teilen Sie Ihre Erfahrungen.

Viele Grüße

Detlev Tesch

P.S.: Zu den Bildquellen kommen Sie, wenn Sie auf die Bilder klicken.

Wie wir konstruktiv mit „schlechten“ Gefühlen umgehen können

Ralf Senftleben hat einen guten Artikel zum Thema „Konstruktiv mit den eigenen Gefühlen umgehen“ geschrieben. Er sagt, daß wir auf dem Weg zum Erfolg immer wieder Zweifeln, Verwirrung, Frustration oder Angst begegnen. Wenn wir diesen Gefühlen nicht konstruktiv begegnen, kann es vorkommen,

  • „dass wir alles hinschmeißen,
  • gelähmt sind und uns selbst blockieren,
  • Kurzschluss-Entscheidungen treffen
  • oder andere Dinge tun, die wir später bereuen.“

Ralf empfiehlt drei nützliche Schritte um mit den eigenen Gefühlen, Ängsten, Zweifeln und Frustrationen umzugehen (gerafft):

  1. Akzeptieren, daß diese Gefühle normale Erscheinungen auf unserem Weg zu einem besseren Leben sind.
  2. Lernen, die Gefühle wahrzunehmen statt sie zu verdrängen Das macht 80% des Weges zu einem guten Gefühlsmanagement aus.
  3. Lernen, die Gefühle in eine gewünschte Richtung zu lenken.

Für mich bleibt hier die wichtige Frage offen, wie die Gefühle gelenkt werden können, wie wir aus einem unglücklichen in einen glücklichen Zustand kommen. Und genau das scheint mir der Knackpunkt zu sein.

Hier ist meine Ergänzung (Kommentar), die ich dort geschrieben habe:

***

Angst, Zweifel, Frust und Verwirrung sind tatsächlich Gefühle, die vielen Menschen in die Quere kommen, die zu Blockaden und schlechten Entscheidungen führen.

Weil viele (die meisten?) Menschen nicht recht wissen, wie sie damit umgehen sollen, gibt es eine Menge Schwierigkeiten. Eine häufige Reaktion ist: die Gefühle unterdrücken. Auch wenn das zunächst eine Erleichterung sein mag, tut es auf Dauer nicht gut. Psychosomatische Krankheiten sind oft die Folge.

Auch ich bin der Meinung, daß es wichtig ist, die Emotionen zu akzeptieren und wahrzunehmen. Gefühle zu lenken kann allerdings eine riesige Herausforderung sein und Menschen vor große Probleme stellen. Wer beispielsweise schon mal mit großer Trauer, Enttäuschung oder Liebeskummer umgehen mußte, wird das gewiß bestätigen.

Warum aber ist das so schwierig?

  1. Gefühlsreaktionen sind viel schneller als unser Bewußtsein. Es dauert beinahe doppelt so lange bis uns etwas bewußt wird, wie Körper und Gehirn für emotionale Re-/Aktionen brauchen. Der Affekt ist viel schneller als der Verstand. So kommt es dazu, daß wir manchmal schnell etwas sagen oder tun, das wir später bereuen.
  2. Kinder haben das Problem, daß Emotionen sie langfristig beeinträchtigen, meist noch nicht. Ich gebe in meinen Seminaren gerne dieses Beispiel:
    Kinder spielen im fröhlich Sandkasten. Plötzlich bricht Streit um ein bestimmte Spielzeug aus, das zwei unbedingt genau gleichzeitig haben wollen. Keiner gibt nach. Gerangel… Geschrei… Tränen. Etwa eine halbe bis eine Minute später ist das Theater schon wieder vorbei und die Kinder spielen fröhlich im Sandkasten.
    Viele „Erwachsene“ sind noch Stunden, Tage, vielleicht Jahre später sauer (das kenne ich; ich war früher auch so ;) ).
    Was ist der Unterschied?

    Bei den Kindern fließt die Emotion, die Energie einfach durch. Bei den Großen bleibt sie stecken, staut sich auf und wird manchmal im Lauf der Zeit noch schlimmer. Es gibt Blockaden und andere Phänomene im Energiesystem (vgl. Akupunktur-System), die das glatte Durch-Fließen der Energie be- oder sogar verhindern.

Gefühle zu lenken/managen ist ein wertvoller Ansatz, der allerdings viel Achtsamkeit, viel Training und viel Zeit erfordert.

Was können Sie sonst noch tun?

Wie wäre es damit, das Fließen der Emotionen wieder zuzulassen bzw. wieder herzustellen?

Wie das geht? Ich dachte schon, Sie würden nicht fragen… ;)

Es gibt eine Methode, die genau dazu da ist. Sie heißt EmoTrance (Emotionale Transformation; entwickelt von Silvia Hartmann). Außerdem gibt es eine einfache und kostenlose Einführung. Links dazu finden sich z. B. hier:
http://plaudertesch.wordpress.com/2008/02/15/die-emotrance-fibel-ist-da/

Mit ein wenig Übung kann man direkt in der Situation, also genau dann, wenn das Gefühl aufkommt, Entlastung finden, die Emotion abließen lassen und sich wohl fühlen.

Einfach mal ausprobieren. Es kostet nichts außer ein wenig Zeit. Ich finde, das lohnt sich.

***

Nun, natürlich ist auch mit EmoTrance der Weg zur Perfektion recht lang. Ein Beispiel aus meinem Leben:

Heute habe ich mir eine Schutzhülle für meinen iPod gekauft. Ich hatte relativ klare Vorstellungen davon, was für mich infrage kommt, und insbesondere: was nicht.

So schaute ich mir in dem Laden die vorhanden Hüllen an, um zu sehen, welche mir am besten gefällt, und ob ich die kaufen will. Ein hilfsbereiter junger Verkäufer fragte mich: „Kann man Ihnen irgendwie helfen…?“ Vielleicht nicht die beste Art, einen Kunden anzusprechen, aber … na ja…
„Ich schaue mir die verschiedenen Schutzhüllen an, weil ich eine für meinen Classic kaufen will…“ war meine Antwort. Eifrig meinte dann der Verkäufer: „Also als Hülle für den iPod kann ich Ihnen diese hier bestens empfehlen, die ist…“ Ich weiß gar nicht mehr, ob er noch dazu kam ein Feature des Produkte zu nennen, denn ich ging etwas pampig dazwischen: „Ich glaube, daß es jetzt weniger darum geht, was Sie gut finden, als um das, was mir gefällt, oder?“ Der junge Mann hatte nämlich auch noch das Pech gehabt, genau auf die Art von Produkt zu zielen, die ich ganz und gar nicht haben will. Dumm gelaufen.

Wir könnten jetzt darüber reden, wie sich Gespräche mit Kunden besser führen lassen, wie man solche Pannen vermeidet, doch darum geht es hier nicht.

Vielmehr ist bemerkenswert, daß ich meine pampige Laune bemerkt habe (seit ein paar Tagen ist bei mir innerlich einiges los!) und sie gleich loslassen konnte – mit EmoTrance. Die Energie floß ab und ich war schnell wieder frei davon. Früher hätte ich das vermutlich noch eine Weile mit mir herumgeschleppt und hätte geschmollt. Nicht, daß mir das geholfen hätte… ;)

Und so ist das Leben leichter. Ich fühle mich jetzt – seit ich den „Zwischenfall“ bewältigt habe – deutlich besser als am Vormittag. Die Energie, die aufgestaut war und zu der pampigen Reaktion geführt hat, ist raus und deswegen fühle ich mich besser, viel glücklicher, kann das sonnige Wochenende genießen.

Dafür danke ich dem übereifrigen Verkäufer.

Viele Grüße
Detlev Tesch


Sponsor Telesminarsecrets

My colleague Alex calls his telephone
an "overlooked" ATM machine.

That's because his telephone helped
him turn his annual income into a
monthly income in less than 3 years.

Weitere Beiträge

 

Dezember 2009
M D M D F S S
« Nov    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031