Archiv der Kategorie 'Energetische Psychologie'

Wie wir konstruktiv mit “schlechten” Gefühlen umgehen können

Ralf Senftleben hat einen guten Artikel zum Thema “Konstruktiv mit den eigenen Gefühlen umgehen” geschrieben. Er sagt, daß wir auf dem Weg zum Erfolg immer wieder Zweifeln, Verwirrung, Frustration oder Angst begegnen. Wenn wir diesen Gefühlen nicht konstruktiv begegnen, kann es vorkommen,

  • “dass wir alles hinschmeißen,
  • gelähmt sind und uns selbst blockieren,
  • Kurzschluss-Entscheidungen treffen
  • oder andere Dinge tun, die wir später bereuen.”

Ralf empfiehlt drei nützliche Schritte um mit den eigenen Gefühlen, Ängsten, Zweifeln und Frustrationen umzugehen (gerafft):

  1. Akzeptieren, daß diese Gefühle normale Erscheinungen auf unserem Weg zu einem besseren Leben sind.
  2. Lernen, die Gefühle wahrzunehmen statt sie zu verdrängen Das macht 80% des Weges zu einem guten Gefühlsmanagement aus.
  3. Lernen, die Gefühle in eine gewünschte Richtung zu lenken.

Für mich bleibt hier die wichtige Frage offen, wie die Gefühle gelenkt werden können, wie wir aus einem unglücklichen in einen glücklichen Zustand kommen. Und genau das scheint mir der Knackpunkt zu sein.

Hier ist meine Ergänzung (Kommentar), die ich dort geschrieben habe:

***

Angst, Zweifel, Frust und Verwirrung sind tatsächlich Gefühle, die vielen Menschen in die Quere kommen, die zu Blockaden und schlechten Entscheidungen führen.

Weil viele (die meisten?) Menschen nicht recht wissen, wie sie damit umgehen sollen, gibt es eine Menge Schwierigkeiten. Eine häufige Reaktion ist: die Gefühle unterdrücken. Auch wenn das zunächst eine Erleichterung sein mag, tut es auf Dauer nicht gut. Psychosomatische Krankheiten sind oft die Folge.

Auch ich bin der Meinung, daß es wichtig ist, die Emotionen zu akzeptieren und wahrzunehmen. Gefühle zu lenken kann allerdings eine riesige Herausforderung sein und Menschen vor große Probleme stellen. Wer beispielsweise schon mal mit großer Trauer, Enttäuschung oder Liebeskummer umgehen mußte, wird das gewiß bestätigen.

Warum aber ist das so schwierig?

  1. Gefühlsreaktionen sind viel schneller als unser Bewußtsein. Es dauert beinahe doppelt so lange bis uns etwas bewußt wird, wie Körper und Gehirn für emotionale Re-/Aktionen brauchen. Der Affekt ist viel schneller als der Verstand. So kommt es dazu, daß wir manchmal schnell etwas sagen oder tun, das wir später bereuen.
  2. Kinder haben das Problem, daß Emotionen sie langfristig beeinträchtigen, meist noch nicht. Ich gebe in meinen Seminaren gerne dieses Beispiel:
    Kinder spielen im fröhlich Sandkasten. Plötzlich bricht Streit um ein bestimmte Spielzeug aus, das zwei unbedingt genau gleichzeitig haben wollen. Keiner gibt nach. Gerangel… Geschrei… Tränen. Etwa eine halbe bis eine Minute später ist das Theater schon wieder vorbei und die Kinder spielen fröhlich im Sandkasten.
    Viele “Erwachsene” sind noch Stunden, Tage, vielleicht Jahre später sauer (das kenne ich; ich war früher auch so ;) ).
    Was ist der Unterschied?

    Bei den Kindern fließt die Emotion, die Energie einfach durch. Bei den Großen bleibt sie stecken, staut sich auf und wird manchmal im Lauf der Zeit noch schlimmer. Es gibt Blockaden und andere Phänomene im Energiesystem (vgl. Akupunktur-System), die das glatte Durch-Fließen der Energie be- oder sogar verhindern.

Gefühle zu lenken/managen ist ein wertvoller Ansatz, der allerdings viel Achtsamkeit, viel Training und viel Zeit erfordert.

Was können Sie sonst noch tun?

Wie wäre es damit, das Fließen der Emotionen wieder zuzulassen bzw. wieder herzustellen?

Wie das geht? Ich dachte schon, Sie würden nicht fragen… ;)

Es gibt eine Methode, die genau dazu da ist. Sie heißt EmoTrance (Emotionale Transformation; entwickelt von Silvia Hartmann). Außerdem gibt es eine einfache und kostenlose Einführung. Links dazu finden sich z. B. hier:
http://plaudertesch.wordpress.com/2008/02/15/die-emotrance-fibel-ist-da/

Mit ein wenig Übung kann man direkt in der Situation, also genau dann, wenn das Gefühl aufkommt, Entlastung finden, die Emotion abließen lassen und sich wohl fühlen.

Einfach mal ausprobieren. Es kostet nichts außer ein wenig Zeit. Ich finde, das lohnt sich.

***

Nun, natürlich ist auch mit EmoTrance der Weg zur Perfektion recht lang. Ein Beispiel aus meinem Leben:

Heute habe ich mir eine Schutzhülle für meinen iPod gekauft. Ich hatte relativ klare Vorstellungen davon, was für mich infrage kommt, und insbesondere: was nicht.

So schaute ich mir in dem Laden die vorhanden Hüllen an, um zu sehen, welche mir am besten gefällt, und ob ich die kaufen will. Ein hilfsbereiter junger Verkäufer fragte mich: “Kann man Ihnen irgendwie helfen…?” Vielleicht nicht die beste Art, einen Kunden anzusprechen, aber … na ja…
“Ich schaue mir die verschiedenen Schutzhüllen an, weil ich eine für meinen Classic kaufen will…” war meine Antwort. Eifrig meinte dann der Verkäufer: “Also als Hülle für den iPod kann ich Ihnen diese hier bestens empfehlen, die ist…” Ich weiß gar nicht mehr, ob er noch dazu kam ein Feature des Produkte zu nennen, denn ich ging etwas pampig dazwischen: “Ich glaube, daß es jetzt weniger darum geht, was Sie gut finden, als um das, was mir gefällt, oder?” Der junge Mann hatte nämlich auch noch das Pech gehabt, genau auf die Art von Produkt zu zielen, die ich ganz und gar nicht haben will. Dumm gelaufen.

Wir könnten jetzt darüber reden, wie sich Gespräche mit Kunden besser führen lassen, wie man solche Pannen vermeidet, doch darum geht es hier nicht.

Vielmehr ist bemerkenswert, daß ich meine pampige Laune bemerkt habe (seit ein paar Tagen ist bei mir innerlich einiges los!) und sie gleich loslassen konnte – mit EmoTrance. Die Energie floß ab und ich war schnell wieder frei davon. Früher hätte ich das vermutlich noch eine Weile mit mir herumgeschleppt und hätte geschmollt. Nicht, daß mir das geholfen hätte… ;)

Und so ist das Leben leichter. Ich fühle mich jetzt – seit ich den “Zwischenfall” bewältigt habe – deutlich besser als am Vormittag. Die Energie, die aufgestaut war und zu der pampigen Reaktion geführt hat, ist raus und deswegen fühle ich mich besser, viel glücklicher, kann das sonnige Wochenende genießen.

Dafür danke ich dem übereifrigen Verkäufer.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Läßt geringes Selbstwertgefühl das Gehirn schrumpfen?

Drunk and unhappyBBC News berichtete von einer Studie die von Dr. Sonia Lupien, Mc Gill Iniversity, Motreal, Kanada durchgeführt wurde. Dieser Studie zufolge droht den Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, eher als anderen, daß im Alter die Gedächtnisleistung nachläßt und das Gehirn schrumpft. D. h. un-glücklich zu sein schlägt sich auf den Körper nieder.

Dr. Lupien hatte 15 Jahre lang Gehirnbilder von 92 Senioren untersucht. Sie fand, daß die Gehirne der Menschen mit geringem Selbstwertempfinden bis zu 20% kleiner waren als bei denen, die sich selbst höher schätzten. Außerdem brachten diese Personen geringere Leistungen in Gedächtnis- und Lerntests.

Diese physichen Veränderungen gehen möglicherweise auf den Einfluß von Streßhormonen zurück (abc.net.au). Die Streßhomone führen dann auch zu geringeren intellektuellen Leistungen. Wenn wir viel Adrenalim im Blut haben, können wir uns schlechter erinnern (denken Sie an Prüfungssituationen) und wir können Iformationen schlechter speichern. Viel Streß = Mangel an Glück. Und der macht dumm.

Diese Atrophie (Schrumpfung) des Gehirns ist aber vermutlich umkehrbar. Dr. Lupien berichtete von Daten über Tiere und einige Menschen, die zeigten, daß ein abwechslungsreicheres Umfeld die Gehirnstrukturen normalisieren könne.

Lupien meint, daß die nachlassende Gedächtnisleistung eine selbsterfüllende Prophezeiung sein könne: Diese Befürchtung führt zu negativen Gedanken und Ängsten [also auch zur Ausschüttung von Streßhormonen], was wiederum zu physischen und mentalen Beeinträchtigungen führt.

Die verbreitete Auffassung, daß es “normal” sei, wenn im Alter das Gedächtnis nachlasse, könnte also genau das erst erzeugen, was sie voraussagt.

Würde aber, meint Dr. Lupien, die Öffentlichkeit davon informiert, daß es möglich ist, die Gedächtnisleistung sogar zu steigern, und daß es normal sei, ein erfülltes Leben zu führen, könnte es gelingen, statt des negativen Denkens das Selbstwertgefühl der Bevölkerung insgesamt zu heben und viele der geschilderten “altersbedingten” Probleme zu vermeiden.

Tja, das zeigt für mich wieder einmal, wie sehr unser Denken/Glauben und Fühlen auch über unseren Körper bestimmt und oft das erzeugt, was befürchtet wird. Es gibt also Anzeichen dafür, daß das medizinisch nachweisbare Folgen für materielle Strukturen des Körpers und für das Gemütsleben hat. Wer trübe Gedanken, ungute Gefühle und ein geringes Selbstwertgefühl hegt (diese Dinge hängen miteinander zusammen), geht sozusagen ein Risiko für Gesundheit und Wohlbefinden ein. Wer glücklich(er) ist, tut damit sofort einiges für die Gesundheit, sowie für ein angenehmeres Leben und eine bessere Leistungsfähigkeit im Alter.

Hier geht es aber nicht um plattes “positives Denken” im Sinne von “rosarote Brille”.

Sondern darin sehe ich wieder den großen Wert, den die Energetische Psychologie hat – z. B. Methoden wie EmoTrance oder EFT – indem sie uns zeigt, wie wir unnötige negative Gefühle auflösen oder umwandeln können. Damit reduzieren wir Streß und beugen allen Anschein nach auch mehr oder weniger schweren körperlichen Folgen vor. Das macht uns jetzt glücklicher und sorgt auch für mehr Glück im Alter.

Informieren Sie sich doch mal über diese Methoden. Sie sind leicht zu lernen und anzuwenden. Was Sie gewinnen ist ein allmählicher Anstieg Ihrer persönlichen Lebensqualität. Daß sich damit oft auch der berufliche Erfolg verbessert, können wohl getrost in Kauf nehmen.
Manche tun sich leichter wenn Sie gemeinsam mit einem Coach arbeiten, andere lernen gern in einer Seminargruppe.

Das Wichtige ist, daß Sie etwas unternehmen.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Depression = Unglücklich. Helfen Medikamente?

gefangen-arrested 2Wer jetzt denkt: “Ich habe doch keine Depression, also geht mich das nichts an”, könnte danebenliegen. Depression und depressive Verstimmungen scheinen immer öfter vorzukommen. Manche Fachleute gehen davon aus, daß nahezu jeder Mensch in seinem Leben mindestens einmal an Depression leide.

Wer depressiv ist oder gar an Depression leidet, ist bestimmt nicht glücklich und würde diesen Zustand gerne ändern. Fragt sich oft: Was tun? Medikamente – Antidepressiva – werden immer häufiger als das Mittel angesehen.

Depression gilt als eine psychische Erkrankung.

Auch wenn nicht jede depressive Verstimmung und jedes Motivations-Tief eine “echte” Depression sind, so ist dennoch bei Wikipedia zu lesen: “In den vergangenen Jahren wurde in den entwickelten Ländern ein starker Anstieg der depressiven Erkrankungen beobachtet, ganz besonders in den hoch industrialisierten Ländern. Die Ursachen dafür sind noch unklar, häufig wird jedoch der Stress in der Gesellschaft (in Form von gestiegener Beanspruchung und Unsicherheit durch die persönliche und berufliche Situation) mit verantwortlich gemacht.”

Als Ursachen werden viele verschiedene Möglichkeiten und Theorien diskutiert.

Und so gibt es auch eine Reihe unterschiedlicher Ansätze zur Behandlung der Depression – Psychotherapie, Medikamente (z. B. Johanniskraut, SSRI=Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer, andere Antidepressiva), Lichttherapie, elektrische Stimulation, Ernährung usw.

Gerade die SSRI sind in den vergangenen 15 Jahren bei Ärzten immer populärer geworden, berichtet die Financial Times (FT), weil sie als sicherer gelten als die trizyklischen Antidepressiva, bei denen ein großes Risiko der Überdosierung bestehe.

2006 wurden in England 31 Millionen Rezepte für Antidepressiva ausgestellt. 27 Prozent mehr als 2001.

Psychologen der Universität von Hull in England haben nun, so berichtet die FT (”Studie zieht Antidepressiva in Zweifel”), in einer sogenannten Metastudie die Wirkung von Medikamenten gegen Depression untersucht. Das Ergebnis beschreibt Professor Irving Kirsch so: “Der Unterschied in der Besserung ist zwischen den Patienten, die Placebos nehmen und denen, die Antidepressiva nehmen, nicht groß. Das bedeutet, daß es depressiven Menschen auch ohne chemische Behandlung besser gehen kann. Angesichts dieser Ergebnisse gibt es wenig Grund, antidepressive Medikamente zu verschreiben, außer bei schwer depressiven Patienten.”

Andererseits nennen manche diese Medikamente den größten Durchbruch in der Behandlung von Depressionen in den vergangen 20 - 30 Jahren.

Gemäß Alison Cobb kennen sich aber zu wenige Ärzte in alternativen Therapien für Depression aus, z. B. Bewegung und Sport an der frischen Luft oder psychologische Therapien.

Tja, worauf keine dieser Studien und Berichte eingegangen ist, das ist die energetische Seite. Depression scheint häufig mit einem Energiemangel verbunden zu sein. Somit können auch Akupunktur oder entsprechende Kräuter (gemäß TCM oder Ayurveda; etwa Ginseng, Ingwer und viele andere) helfen, ebenso Atemübungen, Tai Ji, Qi Gong.

Auch die Ernährung kann eine große Rolle spielen, denn es scheint, daß bestimmte Vitamine, Mineralien und auch Omega-3-Fettsäuren einen erheblichen Einfluß haben können (vgl. z. B. Andreas Jopp: Risikofaktor Vitaminmangel, Stuttgart 2002, S. 138 - 142).

Dr. Bonnie Spring vom MIT in Boston hat gesagt: “Wir sind immer wieder überrascht davon, wie eine einzige Mahlzeit den geistigen Zustand eines Menschen positiv oder negativ beeinflussen kann.” (in: Klaus Oberbeil: Neugeboren durch Biostoffe, München 1996, S. 183) . Die Biochemie der Nerven, also auch die Versorgung mit den nötigen Grundstoffen (einschließlich der richtigen Fette!), ist also mit entscheidend für Ausgeglichenheit, Seelenruhe und inneres Gleichgewicht.

Gerät der Nährstoffhaushalt der Nervenzellen aus dem Lot, wird die Stimmung dumpfer, düsterer, nervöser, unruhiger usw. (Oberbeil S. 179 - 209) wir werden dann also unglücklich. “Um glücklich zu sein, brauchen Sie gesunde Nervenzellen” und die Glückshormone aktiviert man z. B. mit eiweißreicher Kost, Vitamin C und Vollkornprodukten (Oberbeil, S. 194). Auch Magnesium scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen.

Schließlich ist da noch die Energetische Psychologie. Auch sie wirkt auf das Energiesystem, aber anders als die Akupunktur, kommen wir dabei ganz ohne Nadlen aus. Es genügt – in den Varianten von EFT – ein Klopfen, Reiben, Drücken, oder einfach rein mentale Arbeit wie in EmoTrance .

Die EP kann meiner Ansicht nach jede Behandlung einer Depression und schon überhaupt einer depressiven Verstimmung unterstützen und vermutlich drastisch verkürzen.

Sind wir erst mal raus aus diesem Stimmungsloch, dann können wir auch wieder glücklich sein. Kümmern wir uns rechtzeitig um gescheite Bewegung und Ernährung, fallen wir womöglich gar nicht erst rein.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Risikofaktor Vitaminmangel
Neugeboren durch Biostoffe

“Die EmoTrance-Fibel” ist da

Ballon über BüschenJetzt gibt es eine EmoTrance-Anleitung “Die EmoTrance Fibel”(The EmoTrance Primer; Online oder im Downlad als Teil des Yearbook) in ganz einfacher Form. Silvia Hartmann hat einen Text in schlichter Sprache geschrieben, der sich leichter und zuverlässiger aus dem Englischen in andere Sprachen übersetzen läßt.

Derzeit gibt es zwei Übersetzungen: Niederländisch und Deutsch (bei EmoTrance.com oder, etwas hübscher, webTesch.de :)

Mit “Die EmoTrance-Fibel” haben wir jetzt für alle eine sehr einfache und kostenlose Möglichkeit, die EmoTrance-Grundlagen kennenzulernen und die ersten Schritte zu machen.

Viel Vergnügen und viel Erfolg.

Detlev Tesch

“Es ist nicht gut, wenn Sie immerzu voll feindlicher Gefühle, Ärger und Depressionen durchs Leben gehen”

Das hat Dr. Stephen H. Boyle vom Duke University Medical Center gesagt.

ZoffAuf der web site von Dr. Mercola und im Newsletter “Täglich gesund” fand ich Hinweise auf Studien von Medizinern, die belegen, daß negative Emotionen wie Ärger, Angst Feindseligkeit, Depression (die ja schon kein bloßes Gefühl mehr ist, sondern eine Krankheit) im Köper einigen Schaden anrichten. Beispielweise werden Entzündungsstoffe gemessen. die mit einem höheren Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes in Verbindung gebracht werden.

Das bedeutet: Negative Gefühle sind gefährlich für unsere Gesundheit.

Menschen, die eher positive, angenehme Gefühle kultivieren und optimistischer sind, scheinen Studien zufolge nicht nur gesünder, sondern auch länger zu leben. - Wie sagte darauf der Pessimist: “Geschieht ihnen recht” ;)

So, und was können wir mit dieser Erkenntnis nun anfangen? Jeder, der oder die mal versucht hat, starke Emotionen zu zügeln, weiß wie schwierig bis aussichtslos das ist.

Aber es gibt einige Punkte, an denen wir ansetzen können.

• Vitalstoffe
Es gibt einige Vitalstoffe (das sind Vitamine, Mineralien usw.), die psychogen sind, d. h. die einen starken Einfluß auf unser psychisches Wohlbefinden haben können. Wenn wir davon zuwenig haben, dann sind wir anfälliger für Ärgergefühle, depressive Verstimmungen usw.
Zu diesen Stoffen gehören u. a. B-Vitamine (vor allem B12 und Folsäure), Omega-3-Fettsäuren, Magnesium. Hier kann es sinnvoll sein, mit natürlich gewonnen Ergänzungsmitteln den Bedarf zu ergänzen.
Sprechen Sie das ggf. mit den entsprechenden Fachleuten ab. Ich halte es allerdings auch wichtig, sich in diesen Dingen selber gut zu informieren - auch die Ärzte können nicht alles Wissen und werden oft mit Informationen über Medikamente so überhäuft, daß Sie für diese Gebiete wenig Kraft und Zeit übrig haben. Ein Buch das ich sehr gut und auch gut lesbar finde, ist: Andreas Jopp. Risikofaktor Vitaminmangel. Der Titel führt ein wenig in die Irre, dann das Buch behandelt mehr als nur die Vitamine.

• Emotionale Hygiene
Was tun wir meistens, wenn ein unnagenehmes Gefühl aufkommt? Oft versuchen wir, es zu unterdrücken, weil es nicht annehmbar erscheint, es einfach rauszulassen. Es gibt Menschen, die “fressen” enorm viel in sich rein. Das kann auf Dauer nicht gut sein.

“Aber was soll ich denn tun?” Gut, daß Sie fragen. Mögen Sie ein kleines Experiment machen? Prima!

Denken Sie kurz an eine Situation, in der Sie sich über jemanden geärgert haben. So. Mit der Erinnerung wird bei den meisten Menschen auch ein Stück weit das Gefühl wieder lebendig.

Und jetzt beobachten Sie bitte, wo Sie das in Ihrem Körper spüren.

Wenn Sie gar nicht spüren, versuchen Sie es mit einer anderen Erinnerung, die vielleicht ein stärkeres Gefühl auslöst. Wenn Sie auch bei Erinnerungen an sehr belastende Situationen nichts spüren sollten, dann sind Sie möglicherweise momentat zu sehr dissoziiert, um diese Übung zu machen.

Wenn Sie also nun die Stelle gefunden haben, dann fragen Sie sich: “Wohin würde dieses Gefühl, diese Energie gerne fließen?” und beobachten Sie, was passiert. Bei den meisten gibt es ganz schnell eine Ahnung oder sogar Gewißheit, daß es nach oben oder unten, rechts oder links oder sonstwie fließen will. Manchmal ist es hilfreich, sich das Gefühl, die Energie als sehr flüssig zu denken, so wie Wasser, das leicht fließen kann.

Begleiten Sie die Energie nun auf dem Weg, den sie durch Ihren Körper nimmt, bis sie an irgendeiner Stelle aus dem Körper hinaus fließt. Lassen Sie alles hinausfließen. Eventuell lassen Sie die Energie mehrmals schmelzen, bis sie gut fließt.

Wenn alles abgeflossen ist, denken Sie bitte nochmals an die Situation. Ist etwas anders geworden? Wo fühlen Sie das jetzt in Ihrem Körper? Und wieder lassen Sie alles abfließen.

Dann denken Sie wieder an die Situation. Was hat sich verändert?

Machen Sie das so lange, bis Sie sich ohne unangenehme Gefühle in die Situation versetzen können, bis Sie unbelastet davon sind.

Jetzt dürfte es Ihnen viel besser gehen. Vermutlich fühlen Sie sich sogar gut. Sehr schön!!

Ok, dann spielen Sie - jetzt oder später - weiter mit EmoTrance. Ja, denn Sie haben soeben die Grundtechnik von EmoTrance gelernt.

Was EmoTrance (Emotionale Transformation) ist wollen Sie wissen? Eine der Techniken der Energetischen Psychologie. Meines Erachtens eine der besten. Sie dient dazu negative Emotionen zu transformieren, damit wir nicht leiden müssen, und sie umzuwandeln in Glücksgefühl, damit wir uns großartig fühlen.

Sie haben ja gesehen, wie einfach das Verfahren ist. Und mit ein wenig Übung können wir das sogar direkt in der besch…eidenen Situation tun, genau dann, wenn uns eine Unverschämtheit gesagt wird - oder was auch immer.

Wir können uns sofort von den negativen Emotionen befreien. Wie oben zu lesen war, ist das gut für die Gesundheit und ein langes Leben. In meinen EmoTrance-Seminaren wird außerdem viel gelacht. Das ist ja auch sehr gesund. (Vielleicht sollte es diese Seminare auf Rezept geben… ;)

Und diese Umwandlung ist auch wichtig, damit Sie sich wohl fühlen, ja sogar großartig.

Und das gehört wohl dazu, wenn wir uns als glücklich bezeichnen wollen.

Tja, und jetzt viel Erfolg und viel Spaß mit EmoTrance.

Viele Grüße
Detlev Tesch

D.E.T. - Klopfen gegen Schmerzen

Dies ist vor allem, aber nicht nur, etwas für diejenigen, die das Meridian-Klopfen, also TFT, EFT und ihre Nachfolger, schon kennen.

DET - Detlev’s Easy Tap.

Diese Technik ist sehr geeignet für physische Symptome. Ich habe damit hauptsächlich an Schmerzen, steifem Nacken und derlei gearbeitet. Für andere physische Probleme habe ich es nicht ausprobiert, schätze aber, daß es dafür auch nützlich sein dürfte. - Ach ja, ich habe es auch schon für eine verstopfte Schnupfennase eingesetzt. „Detlev’s Easy Tap“ ist sehr einfach - es ergäbe ja sonst auch wenig Sinn, es „easy“ zu nennen, gell…. ;)

Also dann:

  • Bewerte das Problem auf der 0 - 10 Skala.
  • Lege zwei oder mehr Fingerspitzen, oder - je nach Größe des betroffenen Bereiches - die flache Hand auf die Stelle, an der das Problem sitzt.
  • Klopfe mit der anderen Hand die EFT-Punkte, die Du erreichen kannst (manche könnten durch die erste Hand verdeckt sein).
  • Die Aufmerksamkeit liegt auf den Fingerspitzen oder der Handfläche, die sich auf dem Problembereich befinden.
  • Mache zwei oder drei Runden. Ohne Einstimmungssatz, ohne Worte! Nur klopfen und auf die Hand/die Fingerspitzen/den betroffenen Bereich konzentrieren.
  • Ich benutze meist die Punkte der kurzen EFT-Version. Manchmal nehme ich spontan die Punkte am Handgelenk oder den Gammut-Punkt oder den Handkantenpunkt hinzu.
  • Bewerte das Problem erneut auf der 0 - 10 Skala.
  • Falls erforderlich klopfe weiter.
  • Genieße das Leben.

Es funktioniert gut und ist zugleich einfach. Sich auf den Problembereich zu fokussieren (Hand oder Finger dort hinzulegen hilft dabei), scheint zu genügen. Es ist kein Erinnerungssatz nötig.

Es gibt allerdings einen kleinen Nachteil. Die Aufmerksamkeit sollte halt auf dem betroffenen Bereich liegen - nicht bei der Abfolge der Klopfpunkte. Wenn die Aufmerksamkeit abwandert, kann das die Wirksamkeit erheblich verringern. Deswegen ist es eher für die, die die Klopfpunkte schon gut kennen.

Ein Tip für die Neulinge: Die Reihenfolge der Punkte ist unwichtig; es ist nicht schlimm auch mal einen oder zwei Punkte zu übergehen; es ist meist kein Problem, wenn ein Punkt nicht ganz richtig getroffen wird. Also: entspannen. Es kann nicht viel schief gehen. Nur Mut uns ausprobieren. :)

Eine Abbildung der Punkte gibt es hier.

Eine andere elegante Möglichkeit ist das Schmerz-Protokoll von EmoTrance.

Viele Grüße
Detlev Tesch

 

Die NEUE Emotionale Intelligenz

Was ist denn das jetzt?

Spätestens mit Daniel Golemans Bestseller „Emotionale Intelligenz“ ist das Thema Emotionen/Gefühle aus seinem Nischendasein herausgeholt worden. Die Ergebnisse der Gehirnforschung (z. B. unterhaltsam dargestellt von Friedhelm Schwarz in „Wenn das Reptil ins Lenkrad greift“) belegen, daß wir Menschen im Kern keine rationalen Wesen sind, sondern daß die emotionale Sphäre VIEL stärker ist.

Damit wird der Versuch, das Leben, das Arbeitsleben, das Geschäftsleben rein rational zu bewältigen, ad absurdum geführt. Es ist eine Illusion, zu glauben, daß dies gelingt.

Sind wir denn deswegen unseren Gefühlswallungen und -wandlungen ausgeliefert? Dominieren uns unrettbar die emotional erlernten Verhaltens- und Reaktionsmuster auf ewig? Auch wenn sie zum größten Teil aus der Kindheit stammen? Und auf die heutigen Situationen nicht mehr passen?

Oh nein, ganz und gar nicht!

Wir brauchen zur Lösung zeitgemäße Instrumente, die wir einsetzen können, um uns von solchen emotionalen Mustern zu befreien. Und zwar schnell, nicht erst nach Monaten oder Jahren mühevoller Arbeit. Wir brauchen die „NEUE Emotionale Intelligenz“.

Die „Neue Emotionale Intelligenz“ (N.E.I.) umfasst die Fähigkeit und die Fertigkeiten, mit emotionalen Reaktionen und Blockaden so umgehen zu können, dass dadurch die eigene Möglichkeit, intelligent und mit sozialer Kompetenz zu handeln, erhalten bleibt oder schnell wieder hergestellt wird. Dies setzt ein gewisses Mass an Bewusstheit oder Achtsamkeit ebenso voraus wie ein Beherrschen entsprechender Instrumente zur Klärung der emotionalen, dysfunktionalen Reaktionen. 
(Detlev Tesch)

Wie helfen diese Instrumente?

Wenn beispielsweise im unpassenden Moment Wut in Ihnen aufsteigt, oder eine alte, irrationale Angst Sie zu lähmen droht, ermöglichen sie es Ihnen, diese - und andere - Emotionen zu entschärfen, im Idealfalle sogar produktiv umzuwandeln.

Je eher diese Instrumente eingesetzt werden, desto mehr Schaden kann abgewendet werden: Wut, Angst und andere starke Emotionen bedeuten Streß für unser psychosomatisches System. Streß bedeutet Ausschüttung von Streßhormonen, u. a. Adrenalin. Das wiederum bedeutet eingeschränkte Intelligenz, Denkfähigkeit und Gedächtnisleistung, weil die Funktion der Nervenzellen beeinflußt wird.

Zugespitzt können wir sagen: Streß macht dumm! (Das erkennen meine Klienten und Teilnehmer seit vielen Jahren)

Z. B. treffen wir unter entsprechendem Streß selten gute Entscheidungen. Und oft genug sagen wir etwas, das wir im nächsten Moment am liebsten ungeschehen machen würden. Usw.

Emotionen und emotionsbedingte Reaktionen zu entschärfen, aufzulösen oder umzuwandeln verhilft uns folglich zu besseren Entscheidungen, besseren Problemlösungen, besseren zwischenmenschlichen Beziehungen (privat und beruflich) besseren Gesprächs- und Verkaufsergebnissen. Es trägt zu besserem Betriebsklima bei, zu weniger krankheitsbedingten Fehlzeiten, zu höherer Produktivität.

Deswegen brauchen wir die Neue Emotionale Intelligenz, und mit ihr die Energetische Psychologie (siehe auch: >Emotionale Freiheit).

Quelle: http://www.webtesch.de/N.E.I..html

Viele Grüße
Detlev Tesch


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