Machen wir doch mal ein kleines Experiment: Sehen Sie sich die Tänzerin an.

Dreht sie sich im oder gegen den Uhrzeigersinn?
In einem Artikel von Herald Sun (von dort stammt die Abbildung) heißt es, wenn sie sich für Sie im Uhrzeigersinn dreht, benutzen Sie mehr Ihre rechte Gehirnhälfte als Ihre linke und umgekehrt.
Es heißt dort auch, daß die Mehrzahl der Menschen die Bewegung entgegen dem Uhzeigersinn wahrnehmen dürften, und daß man damit experimentieren kann, die Richtung zu ändern.
Das bedeutet, daß wir Menschen DIESELBE SACHE völlig unterschiedlich „wahr-“nehmen können. Hmmm, wie gültig ist denn dann unsere Wahrnehmung?
Nun, was habe ich mit diesem Experiment erlebt?
Für mich drehte sich die gute Dame beständig im Uhrzeigersinn. Blinzeln, Kopf schräg halten usw. brachte keine Änderung. Dann versuchte ich es mit Schielen. Ich sah also zwei Bilder. Nach einem kleinen Weilchen dreht sich die Tänzerin plötzlich tatsächlich anderes herum.
Jetzt war ich fasziniert.
Nach kurzer Zeit konnte ich das dann auch einen kurzen oder längeren Moment halten, wenn ich „ent-schielt“ hatte. Wahnsinn. Jetzt konnte ich, ein und derselbe Mensch, ein und dieselbe Sache völlig unterschiedlich wahrnehmen.
Es geht noch weiter…
Wenn ich nicht direkt auf das Bild, besser gesagt die Bildfolge blicke, sondern rechts davon oder darunter (links klappt es bei mir nicht), dann sehe ich eine Hin-und-her-Bewegung, ähnlich einem Pendel!
Ich vermute, daß da nur einige wenige Bildchen ablaufen, die unser Gehirn zu einer vollen Bewegung macht. Wir nehmen nicht wahr, was wirklich da ist, sondern unser Gehirn verarbeitet die spärlichen Informationen zu einen – für es – sinnvollen Geschehen. Dieses Wahrnehmungsphänomen ist natürlich nicht neu. Diese Eigenart unserer Wahnehmung läßt uns in Filmen fließende Bewegungen „sehen“, obwohl da nur einzelne Bilder sind – halt etwa 20, 30 pro Sekunde. Das ist nur eine Interpretation – oder wenn man so will: Täuschung des Gehirns.
Wenn Sie also etwas unglücklich macht (oder ärgerlich oder traurig usw.), können Sie sich fragen, ist das wirklich so, wie Sie es sehen. Liegt es vielleicht nur an Ihrer Wahrnehmung, an der Interpretation?
Da können Ihnen dann starke emotionale Reaktionen in die Quere kommen. Um die zu bewältigen gibt es die Energetische Psychologie – ich empfehle EmoTrance und EFT. Wenn die überschießenden emotionalen Reaktionen bewältigt sind, hat klares Denken wieder eine bessere Chance, und Sie können die Angelegenheit in realistischer Sicht betrachten, können sie relativieren.
Vermutlich treffen Sie dann deutlich bessere Entscheidungen als unter dem Einfluß automatischer emotionaler Reaktionen – die machen uns nämlich oft unglücklich. Kenne Sie das, daß Sie mal etwas gesagt oder getan haben, was Sie in der nächsten Sekunde am liebsten „gelöscht“ hätten? Dann wissen Sie, was ich meine.
Wie ist Ihr Experiment mit der Tänzerin gelaufen?
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Viele Grüße
Detlev Tesch

