Archiv für Mai 2008

Macht Materialismus unglücklich oder sogar depressiv? Von Detlev Tesch

Menschen sind auf der Suche nach Glück.

Für viele liegt das Glück in materiellem Besitz – und zwar viel davon.

Wenn wir uns umsehen, dann können wir feststellen, daß unsere ganze Gesellschaft vom Streben nach Besitz und Konsum geprägt ist. Jährlich wird mit Milliarden von Euros, Dollars usw. dafür geworben. Für viele hängen ihr sozialer Status und sogar ihr Selbstbild davon ab.

Einzelne, die in einer Börsenkrise ihren Besitz verloren hatten, haben sich sogar umgebracht. Ich finde, das zeigt, wie intensiv die Identifikation mit Geld und Besitz geworden ist. Ohne Besitz kein Glück, kein Leben.

Aber macht Besitz, macht Reichtum wirklich glücklich? Ist das eine Bedingung? Hmm… überlegen wir mal.

KinderWie ist das mit kleinen Kindern, die noch nichts besitzen und nicht nach Eigentum streben. Sind sie deswegen unglücklich? Sieht nicht so aus. Auch in den armen Ländern der Welt sind kleine Kinder meist glücklicher als die „Großen“.

Allerdings steigt das Ausmaß an Depression unter Kindern. John Abela, Psychologie-Professor an der McGill University und Direktor der Klinik für kognitive Verhaltenstherapie am Kinderkrankenhaus Montreal, hat gezeigt, daß schon sechsjährige Kinder von dieser Krankheit betroffen sein können. Seine aufwändigen Studien an Grundschulen in Philadelphia und Montreal haben das belegt.

Seine Forschung mit Heranwachsenden in Canada und China geben Hinweise darauf, daß die nationale Kultur Einfluß auf depressive Tendenzen zu haben scheint. Er hat herausgefunden, daß anscheinend der Wandel Chinas zu einer materiell orientierten Kultur zu einem Anstieg der Depression geführt hat (Artikel in The Epoch Times). Er ist der Auffassung, daß China in den vergangenen 15 Jahren Veränderungen durchgemacht hat, wie Europa und Nordamerika in den 70ern. Das Depressionsniveau ist jetzt gleichauf. „Materialisten haben ein zerbrechliches Selbstbild weil ihr Wert darauf beruht, externe Dinge zu erlangen. Die Qualität ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen leidet und sie empfinden mehr Streß während sie extrinsische Ziele verfolgen.“

Der Psychologe Tim Kasser, so wird in dem Artikel von Epoch Times berichtet, hat festgestellt, daß „materialistische“ Kinder weniger Selbstwertgefühl haben, weniger glücklich sind und anscheinend mehr Anzeichen von Ängsten zeigen. Außerdem wird Materialismus mir schlechten (Paar-) Beziehungen und der Neigung zu Drogen in Verbindung gebracht.

Als ein wichtiger Faktor, der dabei eine Rolle spielt, wird Streß genannt. Und ich glaube, daß es da eine selbstverstärkende Beziehung gibt: Das Streben nach materiellem Besitz führt zu Streß und unter Streß suchen wir Erlösung in materiellen Dingen.

Was können wir jetzt tun? Was kann uns da helfen, glücklicher zu sein?

Für schwere Fälle könnte ärztliche Hilfe angesagt sein, um in einen Zustand zu kommen, in dem man wieder handlungsfähig wird.

Was den meisten von uns helfen dürfte sind wohl Selbst-Zeit und meisterlicher Umgang mit unseren Emotionen.

Selbst-Zeit
Was ist denn das? Ja, das haben Sie vermutlich noch nicht gehört. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich diesen Ausdruck gelesen habe… Gemeint ist Zeit, die wir nur mit uns selbst und nur für uns selbst verbringen. Das Ziel ist nicht, sich in dieser Zeit gut zu beschäftigen, unterhalten oder anders abzulenken. Sondern wir sollten uns um uns selbst kümmern. Zur Ruhe kommen. Still werden.

  • Das kann heißen, einen ruhigen Spaziergang in der Natur machen – und dabei möglichst viel unserer Aufmerksamkeit auf reines Wahrnehmen richten.
  • Das kann heißen, einer ruhigen Musik zuhören und innerlich „runterfahren“.
  • Das kann heißen, einfach 5 oder zehn Minuten lang einfach nur ruhig zu atmen. Z. B. 4 Sekunden lang einatmen, 6 – 8 Sekunden lang ausatmen. Wenn wir länger/langsamer ausatmen, dann beruhigen wir das vegetative Nervensystem.
  • Das kann heißen, meditieren (in einem späteren Beitrag werde ich einige einfache Anleitungen beschreiben).

Meisterlicher Umgang mit Emotionen
Gefühle, emotionale Reaktionen ereignen sich blitzschnell, viel schneller als unser Denken. Wenn sie zu einem Energiestau führen, erleben wir unangenehme Gefühle – Wut, Haß, Traurigkeit, Neid usw. Finden wir kein gutes Ventil dafür, werden wir und vielleicht auch unser Umfeld darunter zu leiden haben.
Versuchen Sie bei Gelegenheit mal dies: Spüren Sie, wo Sie das Gefühl im Körper fühlen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf diesen Bereich. Denken Sie sich das Gefühl, die Energie als flüssig. Beobachten Sie, wohin sie fließen will. Unterstützen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit das Fließen bis es einen Ausgang aus dem Körper findet. Lassen Sie alles abfließen.
Wenn Ihnen das gelingt (es könnte möglicherweise ein wenig Übung erfordern), dann werden Sie sich besser fühlen. Und dann war das Ihre erste EmoTrance-Erfahrung. Mit etwas Geschick und einiger Übung können Sie dann Ihre Emotionen Transformieren. Von traurig oder wütend zu gelassen, vom Streß zu Spaß. Selbstgemachte Glücksgefühle. Das kann EmoTrance.

Ich glaube, daß wir uns mit diesen beiden „Mitteln“ gut ein Stück weit von einer Fixierung auf materielle Güter und dem Streß frei machen oder davor bewahren können. Beides ist eine Investition in sich selbst. Die „Zinsen“ sind wachsende (innere) Unabhängigkeit, Selbst(wert)gefühl, Selbst-Bewußtsein, Klarheit, Streßfestigkeit.

Wäre das etwas für Sie?

Klicken Sie auf „Kommentare“ und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen.

Danke.

Viele Grüße

Detlev Tesch

Stimmungsbilder

Bilder transportieren Emotionen, Stimmungen.

Ich habe hier einige Bilder aus dem Internet zusammengetragen. Fühlen Sie doch mal hin, was diese Bilder in Ihnen auslösen. Eine kleine Gelegenheit für bewußte Selbsterfahrung.

Welpe

herbstlaub rot

Sonnenuntergang am Strand

Goldfischglas

Vogelflug

Kätzchen

Fuji

Winterblick aus demFenster

Freunde

Löwenfamilie

Eisig

Nun, wie war das für Sie?

Klicken Sie auf „Kommentare“ und teilen Sie Ihre Erfahrungen.

Viele Grüße

Detlev Tesch

P.S.: Zu den Bildquellen kommen Sie, wenn Sie auf die Bilder klicken.

Sehen wir wirklich die Wirklichkeit?

Machen wir doch mal ein kleines Experiment: Sehen Sie sich die Tänzerin an.

drehende Tänzerin

Dreht sie sich im oder gegen den Uhrzeigersinn?

In einem Artikel von Herald Sun (von dort stammt die Abbildung) heißt es, wenn sie sich für Sie im Uhrzeigersinn dreht, benutzen Sie mehr Ihre rechte Gehirnhälfte als Ihre linke und umgekehrt.

Es heißt dort auch, daß die Mehrzahl der Menschen die Bewegung entgegen dem Uhzeigersinn wahrnehmen dürften, und daß man damit experimentieren kann, die Richtung zu ändern.

Das bedeutet, daß wir Menschen DIESELBE SACHE völlig unterschiedlich „wahr-“nehmen können. Hmmm, wie gültig ist denn dann unsere Wahrnehmung?

Nun, was habe ich mit diesem Experiment erlebt?

Für mich drehte sich die gute Dame beständig im Uhrzeigersinn. Blinzeln, Kopf schräg halten usw. brachte keine Änderung. Dann versuchte ich es mit Schielen. Ich sah also zwei Bilder. Nach einem kleinen Weilchen dreht sich die Tänzerin plötzlich tatsächlich anderes herum.

Jetzt war ich fasziniert.

Nach kurzer Zeit konnte ich das dann auch einen kurzen oder längeren Moment halten, wenn ich „ent-schielt“ hatte. Wahnsinn. Jetzt konnte ich, ein und derselbe Mensch, ein und dieselbe Sache völlig unterschiedlich wahrnehmen.

Es geht noch weiter…

Wenn ich nicht direkt auf das Bild, besser gesagt die Bildfolge blicke, sondern rechts davon oder darunter (links klappt es bei mir nicht), dann sehe ich eine Hin-und-her-Bewegung, ähnlich einem Pendel!

Ich vermute, daß da nur einige wenige Bildchen ablaufen, die unser Gehirn zu einer vollen Bewegung macht. Wir nehmen nicht wahr, was wirklich da ist, sondern unser Gehirn verarbeitet die spärlichen Informationen zu einen – für es – sinnvollen Geschehen. Dieses Wahrnehmungsphänomen ist natürlich nicht neu. Diese Eigenart unserer Wahnehmung läßt uns in Filmen fließende Bewegungen „sehen“, obwohl da nur einzelne Bilder sind – halt etwa 20, 30 pro Sekunde. Das ist nur eine Interpretation – oder wenn man so will: Täuschung des Gehirns.

Wenn Sie also etwas unglücklich macht (oder ärgerlich oder traurig usw.), können Sie sich fragen, ist das wirklich so, wie Sie es sehen. Liegt es vielleicht nur an Ihrer Wahrnehmung, an der Interpretation?

Da können Ihnen dann starke emotionale Reaktionen in die Quere kommen. Um die zu bewältigen gibt es die Energetische Psychologie – ich empfehle EmoTrance und EFT. Wenn die überschießenden emotionalen Reaktionen bewältigt sind, hat klares Denken wieder eine bessere Chance, und Sie können die Angelegenheit in realistischer Sicht betrachten, können sie relativieren.

Vermutlich treffen Sie dann deutlich bessere Entscheidungen als unter dem Einfluß automatischer emotionaler Reaktionen – die machen uns nämlich oft unglücklich. Kenne Sie das, daß Sie mal etwas gesagt oder getan haben, was Sie in der nächsten Sekunde am liebsten „gelöscht“ hätten? Dann wissen Sie, was ich meine.

Wie ist Ihr Experiment mit der Tänzerin gelaufen?

Bitte klicken Sie auf „Kommentare“ und erzählen Sie von Ihrer Erfahrung.

Viele Grüße

Detlev Tesch

Wie wir konstruktiv mit „schlechten“ Gefühlen umgehen können

Ralf Senftleben hat einen guten Artikel zum Thema „Konstruktiv mit den eigenen Gefühlen umgehen“ geschrieben. Er sagt, daß wir auf dem Weg zum Erfolg immer wieder Zweifeln, Verwirrung, Frustration oder Angst begegnen. Wenn wir diesen Gefühlen nicht konstruktiv begegnen, kann es vorkommen,

  • „dass wir alles hinschmeißen,
  • gelähmt sind und uns selbst blockieren,
  • Kurzschluss-Entscheidungen treffen
  • oder andere Dinge tun, die wir später bereuen.“

Ralf empfiehlt drei nützliche Schritte um mit den eigenen Gefühlen, Ängsten, Zweifeln und Frustrationen umzugehen (gerafft):

  1. Akzeptieren, daß diese Gefühle normale Erscheinungen auf unserem Weg zu einem besseren Leben sind.
  2. Lernen, die Gefühle wahrzunehmen statt sie zu verdrängen Das macht 80% des Weges zu einem guten Gefühlsmanagement aus.
  3. Lernen, die Gefühle in eine gewünschte Richtung zu lenken.

Für mich bleibt hier die wichtige Frage offen, wie die Gefühle gelenkt werden können, wie wir aus einem unglücklichen in einen glücklichen Zustand kommen. Und genau das scheint mir der Knackpunkt zu sein.

Hier ist meine Ergänzung (Kommentar), die ich dort geschrieben habe:

***

Angst, Zweifel, Frust und Verwirrung sind tatsächlich Gefühle, die vielen Menschen in die Quere kommen, die zu Blockaden und schlechten Entscheidungen führen.

Weil viele (die meisten?) Menschen nicht recht wissen, wie sie damit umgehen sollen, gibt es eine Menge Schwierigkeiten. Eine häufige Reaktion ist: die Gefühle unterdrücken. Auch wenn das zunächst eine Erleichterung sein mag, tut es auf Dauer nicht gut. Psychosomatische Krankheiten sind oft die Folge.

Auch ich bin der Meinung, daß es wichtig ist, die Emotionen zu akzeptieren und wahrzunehmen. Gefühle zu lenken kann allerdings eine riesige Herausforderung sein und Menschen vor große Probleme stellen. Wer beispielsweise schon mal mit großer Trauer, Enttäuschung oder Liebeskummer umgehen mußte, wird das gewiß bestätigen.

Warum aber ist das so schwierig?

  1. Gefühlsreaktionen sind viel schneller als unser Bewußtsein. Es dauert beinahe doppelt so lange bis uns etwas bewußt wird, wie Körper und Gehirn für emotionale Re-/Aktionen brauchen. Der Affekt ist viel schneller als der Verstand. So kommt es dazu, daß wir manchmal schnell etwas sagen oder tun, das wir später bereuen.
  2. Kinder haben das Problem, daß Emotionen sie langfristig beeinträchtigen, meist noch nicht. Ich gebe in meinen Seminaren gerne dieses Beispiel:
    Kinder spielen im fröhlich Sandkasten. Plötzlich bricht Streit um ein bestimmte Spielzeug aus, das zwei unbedingt genau gleichzeitig haben wollen. Keiner gibt nach. Gerangel… Geschrei… Tränen. Etwa eine halbe bis eine Minute später ist das Theater schon wieder vorbei und die Kinder spielen fröhlich im Sandkasten.
    Viele „Erwachsene“ sind noch Stunden, Tage, vielleicht Jahre später sauer (das kenne ich; ich war früher auch so ;) ).
    Was ist der Unterschied?

    Bei den Kindern fließt die Emotion, die Energie einfach durch. Bei den Großen bleibt sie stecken, staut sich auf und wird manchmal im Lauf der Zeit noch schlimmer. Es gibt Blockaden und andere Phänomene im Energiesystem (vgl. Akupunktur-System), die das glatte Durch-Fließen der Energie be- oder sogar verhindern.

Gefühle zu lenken/managen ist ein wertvoller Ansatz, der allerdings viel Achtsamkeit, viel Training und viel Zeit erfordert.

Was können Sie sonst noch tun?

Wie wäre es damit, das Fließen der Emotionen wieder zuzulassen bzw. wieder herzustellen?

Wie das geht? Ich dachte schon, Sie würden nicht fragen… ;)

Es gibt eine Methode, die genau dazu da ist. Sie heißt EmoTrance (Emotionale Transformation; entwickelt von Silvia Hartmann). Außerdem gibt es eine einfache und kostenlose Einführung. Links dazu finden sich z. B. hier:
http://plaudertesch.wordpress.com/2008/02/15/die-emotrance-fibel-ist-da/

Mit ein wenig Übung kann man direkt in der Situation, also genau dann, wenn das Gefühl aufkommt, Entlastung finden, die Emotion abließen lassen und sich wohl fühlen.

Einfach mal ausprobieren. Es kostet nichts außer ein wenig Zeit. Ich finde, das lohnt sich.

***

Nun, natürlich ist auch mit EmoTrance der Weg zur Perfektion recht lang. Ein Beispiel aus meinem Leben:

Heute habe ich mir eine Schutzhülle für meinen iPod gekauft. Ich hatte relativ klare Vorstellungen davon, was für mich infrage kommt, und insbesondere: was nicht.

So schaute ich mir in dem Laden die vorhanden Hüllen an, um zu sehen, welche mir am besten gefällt, und ob ich die kaufen will. Ein hilfsbereiter junger Verkäufer fragte mich: „Kann man Ihnen irgendwie helfen…?“ Vielleicht nicht die beste Art, einen Kunden anzusprechen, aber … na ja…
„Ich schaue mir die verschiedenen Schutzhüllen an, weil ich eine für meinen Classic kaufen will…“ war meine Antwort. Eifrig meinte dann der Verkäufer: „Also als Hülle für den iPod kann ich Ihnen diese hier bestens empfehlen, die ist…“ Ich weiß gar nicht mehr, ob er noch dazu kam ein Feature des Produkte zu nennen, denn ich ging etwas pampig dazwischen: „Ich glaube, daß es jetzt weniger darum geht, was Sie gut finden, als um das, was mir gefällt, oder?“ Der junge Mann hatte nämlich auch noch das Pech gehabt, genau auf die Art von Produkt zu zielen, die ich ganz und gar nicht haben will. Dumm gelaufen.

Wir könnten jetzt darüber reden, wie sich Gespräche mit Kunden besser führen lassen, wie man solche Pannen vermeidet, doch darum geht es hier nicht.

Vielmehr ist bemerkenswert, daß ich meine pampige Laune bemerkt habe (seit ein paar Tagen ist bei mir innerlich einiges los!) und sie gleich loslassen konnte – mit EmoTrance. Die Energie floß ab und ich war schnell wieder frei davon. Früher hätte ich das vermutlich noch eine Weile mit mir herumgeschleppt und hätte geschmollt. Nicht, daß mir das geholfen hätte… ;)

Und so ist das Leben leichter. Ich fühle mich jetzt – seit ich den „Zwischenfall“ bewältigt habe – deutlich besser als am Vormittag. Die Energie, die aufgestaut war und zu der pampigen Reaktion geführt hat, ist raus und deswegen fühle ich mich besser, viel glücklicher, kann das sonnige Wochenende genießen.

Dafür danke ich dem übereifrigen Verkäufer.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Lachen macht glücklich :D

Lachen ist gesund. :-)

Das weiß der Volksmund seit Jahrhunderten. Inzwischen ist auch unsere Wissenschaft auf diesen Trichter gekommen: Die PNI (PsychoNeuroImmunologie) befaßt sich mit den Wechselwirkungen von Psyche, Emotionen, Nervensystem und Immunsystem – wir können deswegen auch von Psychosomatik reden. Man hat herausgefunden, daß die Botenstoffe unseres Körpers, die mit unseren Emotionen verbunden sind, auch die Immunzellen (die sich z. B. der Krankheitserreger annehmen) beeinflussen.

Wer viel lacht wird somit nicht nur fröhlicher und glücklicher, sondern auch gesünder. Einer, der das früh erkannt und genutzt hat, ist der amerikanische Arzt Dr. Patch Adams (im Film dargestellt von Robin Williams). Sein Einsatz von Humor und Clownerie in der Medizin brachte erstaunliche Erfolge.

Wußten Sie, daß es inzwischen sogar eine eigene Wissenschaft gibt, die sich ganz dem Lachen widmet? Das ist die Gelotologie. „Als therapeutische Anwendung gelotologischer Erkenntnisse gelten die sogenannten Humor-Therapien bzw Lachtherapien (englisch: Humour and laughter therapy).“ Also: glücklich statt trübsinnig, depressiv, verstimmt und zwar durch Lachen.

Es heißt, Lachen wirke sich günstig aus auf:

  • Stress (vermutlich der Glückskiller Nr. 1)
  • Schmerz
  • Infektionen
  • Sauerstoffversorgung des Gehirns (hat große Auswirkungen auf unsere Stimmung und damit auch auf unser Glücksempfinden)
  • Herz-Kreislaufsystem
  • Stoffwechsel
  • geistige Entspannung (auch wichtig, um sich glücklich zu fühlen).

Nicht übel für etwas, das man ganz kostenlos haben kann. Und auch ohne jeden Grund – das ist der Ansatz des sogenannten Yogalachen oder Lachyoga. Der Weg zum Glück, zum Glücklich-Sein ist also ein kurzer.

Na dann wollen wir mal – und ganz ohne zuzahlungspflichtiges Rezept etwas für Gesundheit und Glück tun. Und weil Kinder das immer noch besser drauf haben als wir „Erwachsene“, und weil Lachen ansteckend ist, holen wir uns ihre Hilfe:

Weil es so schön war gibt’s noch ein Extra…

Hat Sie das zum Lachen gebracht? Bitte klicken Sie auf „Kommentare“ und schreiben Sie Ihre Reaktion.

Herzliche, lachende Grüße
Detlev Tesch


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