Archiv für März 2008

Läßt geringes Selbstwertgefühl das Gehirn schrumpfen?

Drunk and unhappyBBC News berichtete von einer Studie die von Dr. Sonia Lupien, Mc Gill Iniversity, Motreal, Kanada durchgeführt wurde. Dieser Studie zufolge droht den Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, eher als anderen, daß im Alter die Gedächtnisleistung nachläßt und das Gehirn schrumpft. D. h. un-glücklich zu sein schlägt sich auf den Körper nieder.

Dr. Lupien hatte 15 Jahre lang Gehirnbilder von 92 Senioren untersucht. Sie fand, daß die Gehirne der Menschen mit geringem Selbstwertempfinden bis zu 20% kleiner waren als bei denen, die sich selbst höher schätzten. Außerdem brachten diese Personen geringere Leistungen in Gedächtnis- und Lerntests.

Diese physichen Veränderungen gehen möglicherweise auf den Einfluß von Streßhormonen zurück (abc.net.au). Die Streßhomone führen dann auch zu geringeren intellektuellen Leistungen. Wenn wir viel Adrenalim im Blut haben, können wir uns schlechter erinnern (denken Sie an Prüfungssituationen) und wir können Iformationen schlechter speichern. Viel Streß = Mangel an Glück. Und der macht dumm.

Diese Atrophie (Schrumpfung) des Gehirns ist aber vermutlich umkehrbar. Dr. Lupien berichtete von Daten über Tiere und einige Menschen, die zeigten, daß ein abwechslungsreicheres Umfeld die Gehirnstrukturen normalisieren könne.

Lupien meint, daß die nachlassende Gedächtnisleistung eine selbsterfüllende Prophezeiung sein könne: Diese Befürchtung führt zu negativen Gedanken und Ängsten [also auch zur Ausschüttung von Streßhormonen], was wiederum zu physischen und mentalen Beeinträchtigungen führt.

Die verbreitete Auffassung, daß es „normal“ sei, wenn im Alter das Gedächtnis nachlasse, könnte also genau das erst erzeugen, was sie voraussagt.

Würde aber, meint Dr. Lupien, die Öffentlichkeit davon informiert, daß es möglich ist, die Gedächtnisleistung sogar zu steigern, und daß es normal sei, ein erfülltes Leben zu führen, könnte es gelingen, statt des negativen Denkens das Selbstwertgefühl der Bevölkerung insgesamt zu heben und viele der geschilderten „altersbedingten“ Probleme zu vermeiden.

Tja, das zeigt für mich wieder einmal, wie sehr unser Denken/Glauben und Fühlen auch über unseren Körper bestimmt und oft das erzeugt, was befürchtet wird. Es gibt also Anzeichen dafür, daß das medizinisch nachweisbare Folgen für materielle Strukturen des Körpers und für das Gemütsleben hat. Wer trübe Gedanken, ungute Gefühle und ein geringes Selbstwertgefühl hegt (diese Dinge hängen miteinander zusammen), geht sozusagen ein Risiko für Gesundheit und Wohlbefinden ein. Wer glücklich(er) ist, tut damit sofort einiges für die Gesundheit, sowie für ein angenehmeres Leben und eine bessere Leistungsfähigkeit im Alter.

Hier geht es aber nicht um plattes „positives Denken“ im Sinne von „rosarote Brille“.

Sondern darin sehe ich wieder den großen Wert, den die Energetische Psychologie hat – z. B. Methoden wie EmoTrance oder EFT – indem sie uns zeigt, wie wir unnötige negative Gefühle auflösen oder umwandeln können. Damit reduzieren wir Streß und beugen allen Anschein nach auch mehr oder weniger schweren körperlichen Folgen vor. Das macht uns jetzt glücklicher und sorgt auch für mehr Glück im Alter.

Informieren Sie sich doch mal über diese Methoden. Sie sind leicht zu lernen und anzuwenden. Was Sie gewinnen ist ein allmählicher Anstieg Ihrer persönlichen Lebensqualität. Daß sich damit oft auch der berufliche Erfolg verbessert, können wohl getrost in Kauf nehmen.
Manche tun sich leichter wenn Sie gemeinsam mit einem Coach arbeiten, andere lernen gern in einer Seminargruppe.

Das Wichtige ist, daß Sie etwas unternehmen.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Glückliche Katze – Glück durch die Katze?

Humor und Lachen gehören mit zu den Dingen, die für Glücksgefühle sorgen. Es werden Glückshormone ausgeschüttet, die die Stimmung heben. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt. Die Medizin hat es inzwischen erforscht:

Lachen ist tatsächlich gesund.

Das wußten wir zwar schon, aber es ist doch schön, das jetzt auch amtlich zu haben. ;) Damit wird Comedy jetzt zur Gesundheitsvorsorge. Das gefällt mir.

Das gibt es zwar noch nicht auf Krankenschein, aber hier läßt sich sofort etwas für die Gesundheit tun – und es kostet nichts:

Wer sein Haustier liebt, wird so etwas kennen und wissend nicken…

Schönes Wochenende

Detlev Tesch

3 Tips um morgens glücklicher aufzustehen

Gelbes Bäumchen im SonnenlichtVielleicht geht es Ihnen ja auch so. Morgens, insbesondere wenn der Wecker lärmt, ist mein System meist nicht gleich in der Lage, munter loszulegen. Ich bin selbst dann, wenn ich ohne Wecker aufwachen darf, erst mal noch recht träge und auch nur bedingt ansprechbar, denn ich brauche einfach eine gewisse Anlaufzeit.

Ich habe nun einige Dinge entdeckt, die wir noch vor den Aufstehen tun können, um den Morgen glücklicher zu gestalten und den Tag auf eine bessere „Schiene“ zu setzen.

Probieren Sie doch mal dies aus – einzeln oder alles zusammen:

  1. Ausgiebig recken und strecken
    Unsere Muskeln verkürzen sich, wenn wir eine Weile gelegen haben. Wenn Sie einen Hund oder eine Katze haben, dann wissen Sie gewiß, was diese Tiere tun, wenn sie nach längerem Liegen aufstehen. Mir ist das bei der Hündin einer Freundin mal sehr deutlich aufgefallen:
    Ich kam dort an, ohne daß das Tier „vorgewarnt“ war (sie hatte mich nicht gehört). Nun ergab sich ein interessantes Spiel. Sie freute sich, wedelte und wollte mich begrüßen. Aber zuerst mußte sie durch ihr angeborenes Streching-Programm durch. Da war also das Strecken und gleichzeitig das Begrüßenwollen. Das Strecken ließ sich aber nicht unterdrücken.
    Auch uns Menschen tut es gut, uns nach dem Schlafen erst einmal genüßlich zu recken und zu strecken. Wir können uns dadurch beweglicher und weniger steif fühlen. Außerden bereiten wir den Körper besser auf das Aktivsein vor.
  2. Zehn tiefe Atemzüge
    Atmen Sie sechs Sekunden lang tief in den Bauch hinein ein, halten Sie drei Sekunden lang den Atem an, atmen Sie in sechs Sekunden ganz aus, halten Sie wieder drei Sekunden lang den Atem an. Dann machen Sie noch neun weitere Atemzüge im 6-3-6-3-Rhythmus. Das bringt dem Körper und insbesondere dem Gehirn mehr Sauerstoff, liefert mehr Energie, macht uns wacher und hebt die Stimmung in Richtung Glücksgefühl.
  3. Den Körper fühlen und lockern
    Nun setzen Sie sich auf die Bettkante. Fühlen Sie – vielleicht mit geschlossenen Augen – in Ihren Körper hinein. Finden Sie Stellen im Körper, die ein wenig Lockerung gebrauchen können. Dann stellen Sie sich vor, daß Ihr Atem als angenehm Wärmestrom in diese Stellen hinein fließt und lassen Sie die Spannung los (das ist so ähnlich wie wenn Sie eine feste Faust machen und dann die Hand entspannen). Vielleicht hilft auch ein lockeres Schütteln.

So. Das Ganze dauert vielleicht fünf Minuten. Mir geht es danach besser: ich fühle mich wacher, lebendiger und – ja – auch glücklicher. Ich finde, besser kann man die ersten fünf Minuten des Tages kaum investieren.

Was machen Sie, um Ihren Tag gut anzufangen? Schreiben Sie’s in einen Kommentar… Ich freue mich auf Anregungen.


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