Wie wir konstruktiv mit “schlechten” Gefühlen umgehen können

Ralf Senftleben hat einen guten Artikel zum Thema “Konstruktiv mit den eigenen Gefühlen umgehen” geschrieben. Er sagt, daß wir auf dem Weg zum Erfolg immer wieder Zweifeln, Verwirrung, Frustration oder Angst begegnen. Wenn wir diesen Gefühlen nicht konstruktiv begegnen, kann es vorkommen,

  • “dass wir alles hinschmeißen,
  • gelähmt sind und uns selbst blockieren,
  • Kurzschluss-Entscheidungen treffen
  • oder andere Dinge tun, die wir später bereuen.”

Ralf empfiehlt drei nützliche Schritte um mit den eigenen Gefühlen, Ängsten, Zweifeln und Frustrationen umzugehen (gerafft):

  1. Akzeptieren, daß diese Gefühle normale Erscheinungen auf unserem Weg zu einem besseren Leben sind.
  2. Lernen, die Gefühle wahrzunehmen statt sie zu verdrängen Das macht 80% des Weges zu einem guten Gefühlsmanagement aus.
  3. Lernen, die Gefühle in eine gewünschte Richtung zu lenken.

Für mich bleibt hier die wichtige Frage offen, wie die Gefühle gelenkt werden können, wie wir aus einem unglücklichen in einen glücklichen Zustand kommen. Und genau das scheint mir der Knackpunkt zu sein.

Hier ist meine Ergänzung (Kommentar), die ich dort geschrieben habe:

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Angst, Zweifel, Frust und Verwirrung sind tatsächlich Gefühle, die vielen Menschen in die Quere kommen, die zu Blockaden und schlechten Entscheidungen führen.

Weil viele (die meisten?) Menschen nicht recht wissen, wie sie damit umgehen sollen, gibt es eine Menge Schwierigkeiten. Eine häufige Reaktion ist: die Gefühle unterdrücken. Auch wenn das zunächst eine Erleichterung sein mag, tut es auf Dauer nicht gut. Psychosomatische Krankheiten sind oft die Folge.

Auch ich bin der Meinung, daß es wichtig ist, die Emotionen zu akzeptieren und wahrzunehmen. Gefühle zu lenken kann allerdings eine riesige Herausforderung sein und Menschen vor große Probleme stellen. Wer beispielsweise schon mal mit großer Trauer, Enttäuschung oder Liebeskummer umgehen mußte, wird das gewiß bestätigen.

Warum aber ist das so schwierig?

  1. Gefühlsreaktionen sind viel schneller als unser Bewußtsein. Es dauert beinahe doppelt so lange bis uns etwas bewußt wird, wie Körper und Gehirn für emotionale Re-/Aktionen brauchen. Der Affekt ist viel schneller als der Verstand. So kommt es dazu, daß wir manchmal schnell etwas sagen oder tun, das wir später bereuen.
  2. Kinder haben das Problem, daß Emotionen sie langfristig beeinträchtigen, meist noch nicht. Ich gebe in meinen Seminaren gerne dieses Beispiel:
    Kinder spielen im fröhlich Sandkasten. Plötzlich bricht Streit um ein bestimmte Spielzeug aus, das zwei unbedingt genau gleichzeitig haben wollen. Keiner gibt nach. Gerangel… Geschrei… Tränen. Etwa eine halbe bis eine Minute später ist das Theater schon wieder vorbei und die Kinder spielen fröhlich im Sandkasten.
    Viele “Erwachsene” sind noch Stunden, Tage, vielleicht Jahre später sauer (das kenne ich; ich war früher auch so ;) ).
    Was ist der Unterschied?

    Bei den Kindern fließt die Emotion, die Energie einfach durch. Bei den Großen bleibt sie stecken, staut sich auf und wird manchmal im Lauf der Zeit noch schlimmer. Es gibt Blockaden und andere Phänomene im Energiesystem (vgl. Akupunktur-System), die das glatte Durch-Fließen der Energie be- oder sogar verhindern.

Gefühle zu lenken/managen ist ein wertvoller Ansatz, der allerdings viel Achtsamkeit, viel Training und viel Zeit erfordert.

Was können Sie sonst noch tun?

Wie wäre es damit, das Fließen der Emotionen wieder zuzulassen bzw. wieder herzustellen?

Wie das geht? Ich dachte schon, Sie würden nicht fragen… ;)

Es gibt eine Methode, die genau dazu da ist. Sie heißt EmoTrance (Emotionale Transformation; entwickelt von Silvia Hartmann). Außerdem gibt es eine einfache und kostenlose Einführung. Links dazu finden sich z. B. hier:
http://plaudertesch.wordpress.com/2008/02/15/die-emotrance-fibel-ist-da/

Mit ein wenig Übung kann man direkt in der Situation, also genau dann, wenn das Gefühl aufkommt, Entlastung finden, die Emotion abließen lassen und sich wohl fühlen.

Einfach mal ausprobieren. Es kostet nichts außer ein wenig Zeit. Ich finde, das lohnt sich.

***

Nun, natürlich ist auch mit EmoTrance der Weg zur Perfektion recht lang. Ein Beispiel aus meinem Leben:

Heute habe ich mir eine Schutzhülle für meinen iPod gekauft. Ich hatte relativ klare Vorstellungen davon, was für mich infrage kommt, und insbesondere: was nicht.

So schaute ich mir in dem Laden die vorhanden Hüllen an, um zu sehen, welche mir am besten gefällt, und ob ich die kaufen will. Ein hilfsbereiter junger Verkäufer fragte mich: “Kann man Ihnen irgendwie helfen…?” Vielleicht nicht die beste Art, einen Kunden anzusprechen, aber … na ja…
“Ich schaue mir die verschiedenen Schutzhüllen an, weil ich eine für meinen Classic kaufen will…” war meine Antwort. Eifrig meinte dann der Verkäufer: “Also als Hülle für den iPod kann ich Ihnen diese hier bestens empfehlen, die ist…” Ich weiß gar nicht mehr, ob er noch dazu kam ein Feature des Produkte zu nennen, denn ich ging etwas pampig dazwischen: “Ich glaube, daß es jetzt weniger darum geht, was Sie gut finden, als um das, was mir gefällt, oder?” Der junge Mann hatte nämlich auch noch das Pech gehabt, genau auf die Art von Produkt zu zielen, die ich ganz und gar nicht haben will. Dumm gelaufen.

Wir könnten jetzt darüber reden, wie sich Gespräche mit Kunden besser führen lassen, wie man solche Pannen vermeidet, doch darum geht es hier nicht.

Vielmehr ist bemerkenswert, daß ich meine pampige Laune bemerkt habe (seit ein paar Tagen ist bei mir innerlich einiges los!) und sie gleich loslassen konnte – mit EmoTrance. Die Energie floß ab und ich war schnell wieder frei davon. Früher hätte ich das vermutlich noch eine Weile mit mir herumgeschleppt und hätte geschmollt. Nicht, daß mir das geholfen hätte… ;)

Und so ist das Leben leichter. Ich fühle mich jetzt – seit ich den “Zwischenfall” bewältigt habe – deutlich besser als am Vormittag. Die Energie, die aufgestaut war und zu der pampigen Reaktion geführt hat, ist raus und deswegen fühle ich mich besser, viel glücklicher, kann das sonnige Wochenende genießen.

Dafür danke ich dem übereifrigen Verkäufer.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Lachen macht glücklich :D

Lachen ist gesund. :-)

Das weiß der Volksmund seit Jahrhunderten. Inzwischen ist auch unsere Wissenschaft auf diesen Trichter gekommen: Die PNI (PsychoNeuroImmunologie) befaßt sich mit den Wechselwirkungen von Psyche, Emotionen, Nervensystem und Immunsystem - wir können deswegen auch von Psychosomatik reden. Man hat herausgefunden, daß die Botenstoffe unseres Körpers, die mit unseren Emotionen verbunden sind, auch die Immunzellen (die sich z. B. der Krankheitserreger annehmen) beeinflussen.

Wer viel lacht wird somit nicht nur fröhlicher und glücklicher, sondern auch gesünder. Einer, der das früh erkannt und genutzt hat, ist der amerikanische Arzt Dr. Patch Adams (im Film dargestellt von Robin Williams). Sein Einsatz von Humor und Clownerie in der Medizin brachte erstaunliche Erfolge.

Wußten Sie, daß es inzwischen sogar eine eigene Wissenschaft gibt, die sich ganz dem Lachen widmet? Das ist die Gelotologie. “Als therapeutische Anwendung gelotologischer Erkenntnisse gelten die sogenannten Humor-Therapien bzw Lachtherapien (englisch: Humour and laughter therapy).” Also: glücklich statt trübsinnig, depressiv, verstimmt und zwar durch Lachen.

Es heißt, Lachen wirke sich günstig aus auf:

  • Stress (vermutlich der Glückskiller Nr. 1)
  • Schmerz
  • Infektionen
  • Sauerstoffversorgung des Gehirns (hat große Auswirkungen auf unsere Stimmung und damit auch auf unser Glücksempfinden)
  • Herz-Kreislaufsystem
  • Stoffwechsel
  • geistige Entspannung (auch wichtig, um sich glücklich zu fühlen).

Nicht übel für etwas, das man ganz kostenlos haben kann. Und auch ohne jeden Grund – das ist der Ansatz des sogenannten Yogalachen oder Lachyoga. Der Weg zum Glück, zum Glücklich-Sein ist also ein kurzer.

Na dann wollen wir mal – und ganz ohne zuzahlungspflichtiges Rezept etwas für Gesundheit und Glück tun. Und weil Kinder das immer noch besser drauf haben als wir “Erwachsene”, und weil Lachen ansteckend ist, holen wir uns ihre Hilfe:

Weil es so schön war gibt’s noch ein Extra…

Hat Sie das zum Lachen gebracht? Bitte klicken Sie auf “Kommentare” und schreiben Sie Ihre Reaktion.

Herzliche, lachende Grüße
Detlev Tesch

Hunderudel zerfleischt Alligator & Die besten Positionen im Bett

Nun, heute gibt es etwas eher Überraschendes.

Es ist vermutlich nicht, was Sie erwartet haben…

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Hunde kämpfen mit Krokodil

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Und nun zu den Bettgeschichten:

Kuscheln

Alle Viere von sich

Chr... Chr...

Flasche

Pffffff

Ausgepowert

vollgefressen und eingepennt

zwei Innige

Ahhhhh

So eine Kuschelmaus...

Mach dich lang...

völlig alle

Das MUSS Liebe sein...

lecker???

Bilder von mercola.com.

Na, überrascht? Welche Reaktion lösen diese Bilder bei Ihnen aus? Einfach auf “Kommentare” klicken und berichten…

Viele Grüße

Detlev Tesch

Macht Ihr BMI Sie unglücklich? von Detlev Tesch

Die Welt lastet auf seinen SchulternWie hoch ist Ihr BMI – nein, es ist kein Tippfehler, es geht nicht um BMW! – Ihr Body Mass Index?

Über 25? Über 27? Gar über 30?

Wie oft haben Sie schon gehört oder gelesen, daß Normalgewicht zwischen 19 und 25 liegt?

Und wenn Sie Sie nun über 25 liegen (ich habe für mich eben 25,74 ausgerechnet, wäre also knapp übergewichtig), dann wären wir beide jetzt nicht mehr ok, geradezu abnorm.

Allerdings haben wir in dieser Klasse prima Gesellschaft: In Europa trifft das die Hälfte der Bevölkerung, und den USA etwa zwei Drittel, in Brasilien fast 40 Prozent (Quelle).

Interessant ist ja nun die Frage, warum liegen die Grenzwerte genau da: bei 25 und 30? Die WHO (Weltgesundheitsorganisation), die anhand dieses Index das Übergewicht zur “globalen Epidemie” erklärt, liefert dafür anscheinend keine Begründung.

Noch spannender wird es, wenn wir uns ansehen, wer da so alles in der Klasse der “Übergewichtigen” weilt: Ich habe gelesen (aber leider die Quelle nicht mehr gefunden), daß Leute wie Mel Gibson und Silvester Stalone auch über 25 liegen und damit als übergewichtig gelten! Aber sehen Sie sich diese Leute doch mal an…

Da zeigt sich, daß der BMI kein geeignetes Maß ist. Er behandelt nämlich Muskelmasse und Körperfett gleich. Deswegen kann ein muskulöser Sportler (oder Schauspieler) den gleichen BMI haben wie ein Couch-Potato.

Ist damit also Entwarnung auf breiter Front angesagt? Nicht unbedingt. Viel aussagekräftiger als der BMI dürfte der Anteil des Körperfetts am Gewicht sein. Auch da gibt es keine absolut richtigen Werte: die Tabellen unterscheiden schon mal zumindest Altersklassen und Männer/Frauen. Dennoch gilt: auch dies ist als alleiniges Maß oft unzureichend.

Mein Körperfettanteil liegt noch im mittleren Bereich – etwas mehr Bewegung ist somit für mich – nach meiner eigenen Einschätzung – also durchaus angesagt.

Wie wichtig sind Ihnen solche Werte? Schreiben Sie doch einen kurzen Kommentar…

Gruß

Detlev Tesch

Glücklichere Gefühle durch Bilder

Landschaft im AllgäuDas, was wir ansehen – überhaupt alles, was wir wahrnehmen, führt immer zu einer Reaktion auf der emotionalen Ebene. Wir können das nicht verhindern, denn das Gehirn braucht dazu weniger als eine halbe Sekunde. Das geht schneller als es uns überhaupt bewußt wird.

Wie diese Reaktion konkret ausfällt, hängt von einigen Faktoren ab.

Da spielt zunächst unsere augenblickliche Gefühlslage eine Rolle und kann dafür sorgen, daß wir etwas z. B. weniger lustig finden als sonst oder im Gegenteil sogar irre komisch. Genauso können wir je nach Gemütslage eine Bemerkung, die eine Bekannte macht, viel schwerer als üblich oder aber auf die leichte Schulter nehmen.

Wichtig ist auch, welche emotionalen Gewohnheiten wir haben. Wenn wir vielleicht aus Gewohnheit dazu neigen, das Glas als halbleer anzusehen – also Dinge, Situationen oder Menschen ungünstig bzw. pessimistisch einzuschätzen, dann werden wir vieles als weniger positiv empfinden als andere. Und diese anderen, die Optimisten, leben oft glücklicher, gesünder und länger.

Es scheint allerdings so zu sein, daß Naturbilder eine günstige Wirkung auf die meisten Menschen und ihre Gefühlslage, auf ihre Glücksgefühle haben.

Machen wir doch ein kleines Experiment: Auf der Seite von Dr. Mercola gibt es einige Bilder von Fotografen, die Auszeichungen für ihre Fotos gewonnen haben: Naturfotos

Schauen Sie mal rein. Achten Sie einmal darauf, welche Reaktionen Sie auf die einzelnen Bilder haben. Insbesondere darauf, welche Ihnen angenehme, vielleicht sogar glückliche Gefühle bereiten.

Dann klicken Sie hier auf “Kommentare” und sagen Sie mir, welches Bild Ihnen am die meisten angenehmen Gefühle gegeben hat.

Ich bin sehr gespannt.

Gruß, Detlev Tesch

Einmal Staunen gefällig? Ein Elefant als Künstler…

Ich jedenfalls habe nicht schlecht gestaunt, als ich dieses Video gesehen habe:

Was meine Sie dazu?

Kann man über den Wunsch auswärts zu essen das Alter ermitteln?

Mahlzeit.jpgDas klingt eigenartig, nicht wahr?!

Das klingt nach Aprilscherz.

Urteilen Sie selbst…

Mit diesem kleinen Rechenspiel, das etwa eine Minute dauert, können Sie anhand der Zahl, wie oft Sie gerne pro Wochen essen gehen würden (nicht wie oft Sie tatsächlich gehen!) Ihr aktuelles Alter berechnen.

Sie können die Kalkulation im Kopf machen – oder vielleicht sicherheitshalber, um Fehler zu vermeiden, auf Papier oder mit einem Rechner.

Also dann:

  1. Zuerst entscheiden Sie, wie oft Sie pro Woche gerne auswärts in einem Restaurant essen gehen würden (mehr als einmal und weniger als 10 mal).
  2. Multiplizieren Sie die Zahl mit 2 (wir sind mal ein bißchen kühn).
  3. Addieren Sie 5 hinzu.
  4. Multiplizieren Sie mit 50.
  5. a - wenn Sie in diesem Jahr schon Geburtstag hatte, addieren Sie 1758
    b - andernfalls addieren Sie 1757.
  6. Von dem Ergebnis ziehen Sie jetzt Ihr Geburtsjahr (vier Ziffern – z.B. 1926) ab.

So, jetzt sollten Sie eine dreistellige Zahl haben. Die erste Stelle gibt an, wie häufig Sie gerne im Restaurant essen würden.

Die nächsten beiden Ziffern sind:

Jawohl – Ihr Alter. ;-)

Hinweis: Dieses kleine Kunststück funktioniert so nur in diesem Jahr (2008). Wer andere damit verblüffen will, hat nur noch knapp neun Monate Zeit dazu.

Nun, hat’s gestimmt? Bitte klicken Sie  auf Kommentare  und hinterlassen Sie eine Nachricht. Danke.

Läßt geringes Selbstwertgefühl das Gehirn schrumpfen?

Drunk and unhappyBBC News berichtete von einer Studie die von Dr. Sonia Lupien, Mc Gill Iniversity, Motreal, Kanada durchgeführt wurde. Dieser Studie zufolge droht den Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, eher als anderen, daß im Alter die Gedächtnisleistung nachläßt und das Gehirn schrumpft. D. h. un-glücklich zu sein schlägt sich auf den Körper nieder.

Dr. Lupien hatte 15 Jahre lang Gehirnbilder von 92 Senioren untersucht. Sie fand, daß die Gehirne der Menschen mit geringem Selbstwertempfinden bis zu 20% kleiner waren als bei denen, die sich selbst höher schätzten. Außerdem brachten diese Personen geringere Leistungen in Gedächtnis- und Lerntests.

Diese physichen Veränderungen gehen möglicherweise auf den Einfluß von Streßhormonen zurück (abc.net.au). Die Streßhomone führen dann auch zu geringeren intellektuellen Leistungen. Wenn wir viel Adrenalim im Blut haben, können wir uns schlechter erinnern (denken Sie an Prüfungssituationen) und wir können Iformationen schlechter speichern. Viel Streß = Mangel an Glück. Und der macht dumm.

Diese Atrophie (Schrumpfung) des Gehirns ist aber vermutlich umkehrbar. Dr. Lupien berichtete von Daten über Tiere und einige Menschen, die zeigten, daß ein abwechslungsreicheres Umfeld die Gehirnstrukturen normalisieren könne.

Lupien meint, daß die nachlassende Gedächtnisleistung eine selbsterfüllende Prophezeiung sein könne: Diese Befürchtung führt zu negativen Gedanken und Ängsten [also auch zur Ausschüttung von Streßhormonen], was wiederum zu physischen und mentalen Beeinträchtigungen führt.

Die verbreitete Auffassung, daß es “normal” sei, wenn im Alter das Gedächtnis nachlasse, könnte also genau das erst erzeugen, was sie voraussagt.

Würde aber, meint Dr. Lupien, die Öffentlichkeit davon informiert, daß es möglich ist, die Gedächtnisleistung sogar zu steigern, und daß es normal sei, ein erfülltes Leben zu führen, könnte es gelingen, statt des negativen Denkens das Selbstwertgefühl der Bevölkerung insgesamt zu heben und viele der geschilderten “altersbedingten” Probleme zu vermeiden.

Tja, das zeigt für mich wieder einmal, wie sehr unser Denken/Glauben und Fühlen auch über unseren Körper bestimmt und oft das erzeugt, was befürchtet wird. Es gibt also Anzeichen dafür, daß das medizinisch nachweisbare Folgen für materielle Strukturen des Körpers und für das Gemütsleben hat. Wer trübe Gedanken, ungute Gefühle und ein geringes Selbstwertgefühl hegt (diese Dinge hängen miteinander zusammen), geht sozusagen ein Risiko für Gesundheit und Wohlbefinden ein. Wer glücklich(er) ist, tut damit sofort einiges für die Gesundheit, sowie für ein angenehmeres Leben und eine bessere Leistungsfähigkeit im Alter.

Hier geht es aber nicht um plattes “positives Denken” im Sinne von “rosarote Brille”.

Sondern darin sehe ich wieder den großen Wert, den die Energetische Psychologie hat – z. B. Methoden wie EmoTrance oder EFT – indem sie uns zeigt, wie wir unnötige negative Gefühle auflösen oder umwandeln können. Damit reduzieren wir Streß und beugen allen Anschein nach auch mehr oder weniger schweren körperlichen Folgen vor. Das macht uns jetzt glücklicher und sorgt auch für mehr Glück im Alter.

Informieren Sie sich doch mal über diese Methoden. Sie sind leicht zu lernen und anzuwenden. Was Sie gewinnen ist ein allmählicher Anstieg Ihrer persönlichen Lebensqualität. Daß sich damit oft auch der berufliche Erfolg verbessert, können wohl getrost in Kauf nehmen.
Manche tun sich leichter wenn Sie gemeinsam mit einem Coach arbeiten, andere lernen gern in einer Seminargruppe.

Das Wichtige ist, daß Sie etwas unternehmen.

Viele Grüße
Detlev Tesch

Glückliche Katze – Glück durch die Katze?

Humor und Lachen gehören mit zu den Dingen, die für Glücksgefühle sorgen. Es werden Glückshormone ausgeschüttet, die die Stimmung heben. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt. Die Medizin hat es inzwischen erforscht:

Lachen ist tatsächlich gesund.

Das wußten wir zwar schon, aber es ist doch schön, das jetzt auch amtlich zu haben. ;) Damit wird Comedy jetzt zur Gesundheitsvorsorge. Das gefällt mir.

Das gibt es zwar noch nicht auf Krankenschein, aber hier läßt sich sofort etwas für die Gesundheit tun – und es kostet nichts:

Die Katze will rein (YouTube)

Wer sein Haustier liebt, wird so etwas kennen und wissend nicken…

Schönes Wochenende

Detlev Tesch

3 Tips um morgens glücklicher aufzustehen

Gelbes Bäumchen im SonnenlichtVielleicht geht es Ihnen ja auch so. Morgens, insbesondere wenn der Wecker lärmt, ist mein System meist nicht gleich in der Lage, munter loszulegen. Ich bin selbst dann, wenn ich ohne Wecker aufwachen darf, erst mal noch recht träge und auch nur bedingt ansprechbar, denn ich brauche einfach eine gewisse Anlaufzeit.

Ich habe nun einige Dinge entdeckt, die wir noch vor den Aufstehen tun können, um den Morgen glücklicher zu gestalten und den Tag auf eine bessere “Schiene” zu setzen.

Probieren Sie doch mal dies aus – einzeln oder alles zusammen:

  1. Ausgiebig recken und strecken
    Unsere Muskeln verkürzen sich, wenn wir eine Weile gelegen haben. Wenn Sie einen Hund oder eine Katze haben, dann wissen Sie gewiß, was diese Tiere tun, wenn sie nach längerem Liegen aufstehen. Mir ist das bei der Hündin einer Freundin mal sehr deutlich aufgefallen:
    Ich kam dort an, ohne daß das Tier “vorgewarnt” war (sie hatte mich nicht gehört). Nun ergab sich ein interessantes Spiel. Sie freute sich, wedelte und wollte mich begrüßen. Aber zuerst mußte sie durch ihr angeborenes Streching-Programm durch. Da war also das Strecken und gleichzeitig das Begrüßenwollen. Das Strecken ließ sich aber nicht unterdrücken.
    Auch uns Menschen tut es gut, uns nach dem Schlafen erst einmal genüßlich zu recken und zu strecken. Wir können uns dadurch beweglicher und weniger steif fühlen. Außerden bereiten wir den Körper besser auf das Aktivsein vor.
  2. Zehn tiefe Atemzüge
    Atmen Sie sechs Sekunden lang tief in den Bauch hinein ein, halten Sie drei Sekunden lang den Atem an, atmen Sie in sechs Sekunden ganz aus, halten Sie wieder drei Sekunden lang den Atem an. Dann machen Sie noch neun weitere Atemzüge im 6-3-6-3-Rhythmus. Das bringt dem Körper und insbesondere dem Gehirn mehr Sauerstoff, liefert mehr Energie, macht uns wacher und hebt die Stimmung in Richtung Glücksgefühl.
  3. Den Körper fühlen und lockern
    Nun setzen Sie sich auf die Bettkante. Fühlen Sie – vielleicht mit geschlossenen Augen – in Ihren Körper hinein. Finden Sie Stellen im Körper, die ein wenig Lockerung gebrauchen können. Dann stellen Sie sich vor, daß Ihr Atem als angenehm Wärmestrom in diese Stellen hinein fließt und lassen Sie die Spannung los (das ist so ähnlich wie wenn Sie eine feste Faust machen und dann die Hand entspannen). Vielleicht hilft auch ein lockeres Schütteln.

So. Das Ganze dauert vielleicht fünf Minuten. Mir geht es danach besser: ich fühle mich wacher, lebendiger und – ja – auch glücklicher. Ich finde, besser kann man die ersten fünf Minuten des Tages kaum investieren.

Was machen Sie, um Ihren Tag gut anzufangen? Schreiben Sie’s in einen Kommentar… Ich freue mich auf Anregungen.

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